29.12.2018
Die Lawinengefahr liegt im Grad 1 auf der europäischen Fünfstufen-Skala – GERING.
Hauptproblem:
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist GERING, 1. Stufe. Die Schneedecke ist stabil. Es ist unwahrscheinlich, dass sich ein Plattenlawinenabbruch durch Belastung lösen lässt.
Schneelage
Trockenes Wetter hält weiter an. Aufgrund wiederholter Tauwetter und Abkühlungen ist der Schnee stabil, an vielen Orten auch hart und vereist. Meist ist er mit Kruste bedeckt, nur in geschützten, nördlichen Hanglagen des Hochgebirges der Julischen Alpen ist er stellenweise noch weich.
Prognose der Wetterentwicklung
Das trockene Wetter endet noch nicht. Heute gibt es einen ausgeprägten Temperaturumschwung, die Nullgradgrenze liegt bei etwa 2100 m. Am Tag wird es bereits etwas kälter. In den nächsten Tagen wird es kälter, die Nullgradgrenze sinkt morgen unter 1300 m, am Sonntag auf etwa 1000 m über Meer. Heute und morgen weht im Hochgebirge ein schwacher bis mäßiger Nordwind, der am Sonntagnachmittag auffrischt und dann auch am Montag noch recht stark ist. Vor allem am Sonntag ist es zeitweise meist bewölkt, einige Gipfel können zeitweise auch in Wolken sein.
Tendenz der Schneelage
Der Zustand der Schneedecke wird sich nicht wesentlich ändern, auch der starke Nordwind wird wenig Einfluss haben. Die Schneedecke bleibt stabil, vereist und an vielen Orten hart und vereist, daher besteht Gleitrisiko. Die Lawinengefahr bleibt GERING, 1. Stufe.
Nächste Ausgabe: Montag, 31.12.2018
Quelle: ARSO