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Neuigkeiten / Schneelage 29.12.2022

Schneelage 29.12.2022

29.12.2022
Allgemeine Lawinengefahr - Donnerstag, 29.12.2022
Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: anhäufender Schnee, schwache Schichten, Neuschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist derzeit meist GERING, Stufe 1. Erhöhte Vorsicht ist in der Hochgebirgsregion erforderlich, wo auf unterschiedlich ausgerichteten Hängen etwas anhäufender Schnee vorhanden ist, eine Plattenlawine kann bei stärkerer Belastung ausgelöst werden. Besonders auf Nordhängen können auch schwache Schichten in der Schneedecke vorhanden sein. Die Schneedecke ist an vielen Stellen vereist und vereist, daher hohes Abrutschrisiko.

Schneelage
In den vergangenen Tagen herrschte trockenes Wetter, nur vereinzelt in den Mittelgebirgen Nieselregen oder leichter Regen. Von Dienstag auf Mittwoch kühlte es ab, Temperatur meist unter null. Die Schneedecke hat sich verdichtet. Die Kruste hält meist nicht das Gewicht eines Menschen. Es gibt nicht viel Schnee, in Südlagen beginnt die verdichtete Schneedecke stellenweise erst bei ca. 1800 m Seehöhe. Viele Verwehungen und ausgefegte Grate.

Erwartete Wetterentwicklung
Heute bewölkt und neblig vor allem in den westlichen und südlichen Julischen Alpen, anderswo recht klar. Die Obergrenze der Bewölkung steigt langsam und liegt derzeit bei ca. 2000 m. Weht mäßiger bis starker Südwestwind. Zuströmende mildere Luft. Gelegentliche Niederschläge in den Hügeln der nördlichen Primorska und Notranjska sowie an den südlichen und westlichen Ausläufern der Julischen Alpen. Niederschläge verstärken sich in der Nacht im Westen und lassen morgen Nachmittag nach. Am meisten erwartet im westlichen und südlichen Teil der Julier, wo bis ca. 15 cm Schnee fallen können. Anderswo wenig Niederschlag. Schneefallgrenze zwischen 1300 und 1600 m. Morgen bewölkt und neblig, mäßiger bis starker Südwestwind. Nullgradgrenze steigt auf ca. 2000 m Seehöhe. Samstag in den Bergen meist klar, nur in den westlichen und südlichen Juliern meist bewölkt und vor allem im Mittelgebirge neblig. Auch anderswo können Wolken an Graten oder Gipfeln entstehen. Noch milder. Sonntag und Montag ähnliches Wetter, nur die Bewölkung reicht von Westen etwas weiter nach Norden und Osten. Vereinzelt im Westen leichte Niederschläge.

Tendenz der Schneelage
Ab heute Abend bis morgen Abend fällt vor allem in den Juliern oberhalb ca. 1500 m bis 15 cm Schnee, den der Südwestwind stark verweht. Da der Untergrund hart ist, ist die Bindung zwischen ihm und dem Neuschnee schlecht. Anderswo wenig Neuschnee und er beeinflusst die Lawinenlage kaum. In den nächsten Tagen wird sich durch die Erwärmung die Schneedecke auch im Hochgebirge etwas aufweichen. Da sie sich jedoch bereits stark gesetzt hat, hat die Erwärmung keinen großen Einfluss auf die Schneedecke. Die Lawinengefahr wird durch Neuschnee und Erwärmung leicht Zunehmen und im Hochgebirge voraussichtlich MÄSSIG, Stufe 2.

Nächste Ausgabe: Sonntag, 1.1.2023

Quelle: ARSO
         
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