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Neuigkeiten / Schneelage 29.2.2012

Schneelage 29.2.2012

29.02.2012
Sonniges Wetter hält an. Es hat sich deutlich aufgehellt. Gestern stieg die Schneegrenze bereits über 1500 m, bis heute Morgen sogar über 2500 m. Heute weht ein kräftiger, stellenweise stürmischer Nordwind, der Schnee transportiert und an den südlichen Flanken der Grate Windschneeverwehungen bildet. Die Luft ist trocken, weshalb der Schnee in schattigen Lagen trotz positiver Temperaturen meist trocken bleibt. In den vergangenen Tagen hat sich der Schneehauch vor allem an sonnigen Hängen umgewandelt, wo sich eine Oberkruste verstärkt hat.

Der Schneehauch ist meist mit einer Kruste bedeckt, die in der Regel kein menschliches Gewicht trägt. Nur vereinzelt sind in Mulden noch weicher Schnee vorhanden.

Es gibt viel Windschnee.

Maßgebliche Schneehöhe reicht in Mulden meist bis etwa 800 m ü. NN, an sonnigen Hängen ist es in vielen Bereichen weit höher schneefrei. In 1500 m Höhe in den Julischen Alpen bis ca. 90 cm Schnee, anderswo bis ca. 60 cm.

Über 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 130 cm Schnee. Lawinengefahr meist 1. Stufe, 2. Stufe vor allem im Hochgebirge oberhalb ca. 1800 m. Gefährdet sind steilere Hänge, insbesondere Stellen mit Windschnee, die bei stärkerer Zusatzbelastung abrutschen können. Der Schneehauch an sonnigen Mittellagen-Hängen wird tagsüber etwas weicher und destabilisiert. Spontane Lawinenabgänge werden nicht erwartet. An ausgefegten Stellen besteht Rutschgefahr.

Es bleibt bis Freitag recht warm. Der Schneehauch wird sich umwandeln und setzen und damit langsam auch in Mulden stabilisieren. Spätvormittags und nachmittags wird Schnee an sonnigen Hängen weich, nachts gefriert er wieder. Die Oberkruste verstärkt sich. In tieferen Lagen friert der Schnee nachts nicht ein.

Neuer Bericht erscheint am Freitag, 2.3.2012.



Allgemeine Lawinengefahr Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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