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Neuigkeiten / Schneelage 29.2.2016

Schneelage 29.2.2016

29.02.2016
GEFAHRENSCHEINUNG



Lawinengefahr über etwa 1800 m Seehöhe meist 4, darunter 3.



Neuer Schnee schlecht verbunden mit meist krustiger Unterlage. Diese schwache Bindung ist derzeit Hauptursache für Lawinenabgänge bzw. hohe Auslösungswahrscheinlichkeit schon bei geringer Belastung des Schnee Deckmantels. Tiefer Regen hat Schneedecke durchweicht, daher auch dort weniger stabil.





SCHNEEVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKMANTEL-ZUSTAND



Seit Samstag schneit es in den Bergen. Schneefallgrenze Samstag meist unter ca. 800 m, Sonntag gestiegen bis ca. 1500 m. Schneefall auf meist krustiger Basis oder dünne Schicht trockenen Schnees auf Kruste. Meiste Neuschnee bis heute Morgen im Raum Julische Alpen und westliche Karawanken, bis ca. 60 cm oder in westlichen Julischen sogar mehr, unter ca. 1500 m durch Übergangsregen weniger, 20 bis 50 cm. Im östlichen Teil unserer Berge 10 bis ca. 25 cm Neuschnee.



In Julischen Alpen und westlichen Karawanken auf 2500 m bis ca. 300 cm Schnee, auf 1500 m 160 bis ca. 230 cm, auf 1000 m 10 bis ca. 40 cm. Andernorts in unseren Bergen auf 1500 m 50 bis 120 cm Schnee. Schneedecke beginnt auf stark variierenden Höhen, aber nennenswerte Schneemengen meist über ca. 1000 m, im Nordwesten auch tiefer.





ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Nachmittags wechselnd bis meist bewölkt mit einzelnen Schauern. Schneematschgrenze bei ca. 1600 m.



Nachts von Nordwesten erneut Niederschläge, vormittags schnell nach Südosten abziehend. Schneefallgrenze meist bei ca. 900 m ü. NN. Nordwind. Nachmittags Aufklarung von Norden. Bis Mittwoch früh keine Niederschläge.





TENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Neuer Schnee setzt sich und umbildet. Nachts und morgens bis 5-15 cm Neuschnee möglich, der die Lawinengefahr nicht erhöht, sondern aufrechterhält. Morgen Nordwind transportiert Schnee und bildet neue Ablagerungen an Südseiten von Graten und Übergängen. Besonders in Julischen Alpen und westlichen Karawanken oberhalb ca. 1800 m spontane Abgänge zahlreicher kleiner und einzelner mittlerer Lawinen von neuem, schlecht verbundenem Schnee aus steilen Hängen erwartet. Auch bei geringer Belastung des Schneedeckmantels Auslösung möglich an windbelasteten Stellen. Tiefer und andernorts in unseren Bergen meist keine spontanen Abgänge erwartet, aber Schneedecke potenziell instabil. Dienstag nachmittags an sonnigen Hängen etwas Erweichen durch Sonne. Nachts Vereisen und leichte Stabilisierung. Lawinengefahr nimmt langsam ab.

Nächster Bericht erscheint MITTWOCH, 2.3.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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