Lawinenlage
Montag, 2. 3. 2026
Gefahrenstufe Montag, 2. 3. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Lawinengefahr nimmt allmählich ab
Durch leichte Abkühlung und bewölktes Wetter hat sich die Gefahr nasser Schnee-Lawinen verringert.
Im Hochgebirge gibt es noch einige Stellen mit windgepresstem Schnee, wo bei starker Belastung Plattenlawinen ausgelöst werden können. Schwache Schichten in der Schneedecke stellen weiterhin ein Problem dar. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten sind besonders auf Hängen oberhalb des Waldes zahlreich.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefer harter schwacher Schicht
dp.10: Frühjahrslage
Die Schneedecke friert nachts ein, tagsüber taut sie auf sonnigen Hängen auf. Dieser Prozess ist heute vorübergehend weniger ausgeprägt. Im Hochgebirge bleibt die Schneedecke auch tagsüber gefroren.
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten von bereits etwas verdichtetem Schnee, die meist gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche in der alten Schneedecke treten mehrere schwache Schichten von Reifkörnchen und abgerundeten Körnern auf.
Wetter
Montag größtenteils bewölkt, Gipfel zeitweise im Nebel. Geringe lokale Niederschläge möglich, teils Schauer. Schneefallgrenze um 1500 m, aber Niederschlagsmenge gering. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. Temperatur auf 1500 m ca. 3, auf 2500 m ca. -3 °C.
Aussichten
Dienstag Aufklarung. Schneller im Hochgebirge als im Mittelgebirge. Keine starke Erwärmung. Lawinengefahr bleibt ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO