Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
Neuigkeiten / Schneelage 30.11.2016

Schneelage 30.11.2016

1.12.2016
Allgemeine Lawinengefahrenstufe - Mittwoch, 30. 11. 2016

Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: verfrachteter Schnee



Gefahrenbewertung

Lawinenrisiko hauptsächlich im Hochgebirge der Julischen Alpen, oberhalb ca. 2200 m ü. NN, MÄSSIG, Stufe 2. Sonstwo GERING. Besonders gefährlich sind Stellen mit verfrachtetem Schnee sowie steile Hänge, auf denen man eine Lawine auslösen kann. Grate sind stark ausgeblasen und stellenweise vereist.



Schneeverhältnisse

Montag und Dienstag kaltes und trockenes Wetter. Temperatur war den ganzen Tag unter null. Heute strömt in den Höhen bereits wärmere Luft zu, voraussichtlich hat sich die Schneefallgrenze auf ca. 2000 m ü. NN erhoben. Der Schneeaufbau wandelte sich nur langsam um. Wind hat am Dienstag im Gebiet der östlichen Julier, wo in der Nacht zum Montag geschneit hat, noch Schnee in Verfrachtungen transportiert. Schnee blieb gefroren und trocken. Erheblicher Schneeaufbau meist oberhalb ca. 2300 m, nur in den östlichen Julischen Alpen reicht Schnee bis ca. 1300 m. Auf 1500 m ü. NN in den östlichen Julieren ca. 10 cm Schnee, auf 2500 m bis 130 cm Schnee in den Julieren, sonst Schnee auf Gipfeln oberhalb 2300 m.



Erwartete Wetterentwicklung

Trockenes Wetter setzt sich fort. Bis Freitag wird es noch etwas wärmer, sodass die Schneefallgrenze in der Nacht zum Freitag, wenn die wärmste Luft über uns ist, bei ca. 2400 m ü. NN liegt. Im Hochgebirge verstärkt sich etwas der West- bis Nordwestwind.



Tendenz der Schneeverhältnisse

Beim Auftauen wandelt sich der Schneeaufbau etwas schneller um, an Stellen mit verfrachtetem Schnee besteht zunächst etwas erhöhte Möglichkeit, durch Belastung des Schneeaufbaus eine Plattenlawine auszulösen. Gefahr meist GERING, Stufe 1, nur im Gebiet der östlichen Julischen Alpen MÄSSIG, Stufe 2. Luft bleibt relativ trocken, daher bleibt Schnee meist trocken oder gefroren, nur an sonnigen Hängen feuchtet er tagsüber ein und friert nachts zu. Kruste verstärkt sich, Gefahr von Gleitschneelawinen steigt etwas an. Lawinengefahr nimmt langsam ab.



Allgemeine Lawinengefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Nächste Ausgabe: Freitag, 12. 2. 2016



Quelle: ARSO
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies