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Neuigkeiten / Schneelage 30.1.2019

Schneelage 30.1.2019

30.01.2019
Die Lawinengefahr liegt auf der europäischen Fünfstufen-Skala bei Stufe 2 - MÄSSIG.

Hauptproblem: Windschnee, Neuschnee, Nasses Schnee

Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, schlecht verhafteter frischer Schnee durch Wind

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Gefahrenmuster: Regen



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr ist oberhalb ca. 1100 m MÄSSIG, Stufe 2, tiefer MAßIG, Stufe 1. Spontane Lawinenabgänge sind meist nicht zu erwarten, lediglich von den steilsten Hängen kann sich eine Grundlawine lösen. Bei Belastung der Schneedecke können wir jedoch Lawinen auslösen, vor allem an windverfrachteten Stellen und auf ausreichend steilen Hängen. Auf ausgehangenen Graten besteht Gleitrutschgefahr.



Schneelage

Zahlreiche Verfrachtungen und Platten sind potenziell instabil. Der Schnee ist generell weich, an windexponierten Stellen stark verfrachtet, stellenweise bis auf alte, harte und vereiste Basis.



Witterungsentwicklung

Heute und morgen wechselnd bewölkt und meist trocken. Der Wind bleibt schwach. Am Freitag breiten sich von Westen Niederschläge aus. Die Schneefallgrenze steigt rasch auf 1300 bis 1500 m, gelegentlich höher. Es weht kräftiger Süd- bis Südwestwind. Samstag bewölkt und neblig mit Niederschlag, Sonntag lässt der Niederschlag nach. Die Schneefallgrenze sinkt etwas, voraussichtlich nicht unter 900 m. Meiste Niederschlag in den Julischen Alpen, wo bis Freitagmorgen rund 20 cm Schnee fallen können, anderswo weniger, im Osten noch meist trocken.



Entwicklungstendenz

Heute und morgen verändert sich die Lawinensituation kaum. Die Schneedecke wandelt und verhaftet sich nur langsam. Die Lawinensituation verschlechtert sich stark am Freitag und Samstag. Unter der Schneefallgrenze macht Regen die Schneedecke matschig, daher lösen sich von steileren Hängen Nassschneelawinen, ggf. auch Grundlawinen. Höher steigert Neuschnee schrittweise die Lawinengefahr, die tagsüber Freitag zunimmt. Ab Freitagabend in Julischen Alpen und zentralen Karawanken bereits STARK erwartet.



Nächste Mitteilung: Samstag, 2. 2. 2019



Quelle: ARSO
         
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