30.12.2013
Bewölktes Wetter mit Niederschlägen gab es auch am Sonntag, am Montagvormittag sind die Niederschläge größtenteils zum Stillstand gekommen. Die Schneegrenze blieb relativ hoch bei ca. 1200 m, vor allem in Gebieten mit stärkeren Niederschlägen senkte sie sich gegen Ende der Niederschläge auch tiefer.
Bis Montagmorgen fiel noch 15 bis ca. 30 cm Schnee, am meisten in den Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen. Die Schneedecke hat sich etwas abgesetzt, bleibt aber noch relativ locker.
Gesamtschnee im Hochgebirge der Julischen Alpen beträgt 100 bis ca. 250 cm, in höheren Lagen der Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen lokal über 1 m Schnee. Auf 1500 m sind es 50 bis ca. 100 cm. Erwähnenswerte Schneedecke beginnt in ca. 1000 m Seehöhe.
Schnee ist in tieferen Lagen nass und schwer, leichter erst oberhalb ca. 1600 m Seehöhe. Die Bindung zwischen altem und neuem Schnee ist schwach. Viel gewindeter Schnee.
Lawinengefahr vor allem im Hochgebirge der westlichen Julischen Alpen 4. Stufe, anderswo im Hochgebirge 3. Stufe. (nach europäischer Fünf-Stufen-Skala).
Erwartet werden spontane Lawinenabgänge vor allem von steileren Hängen.
In den Julischen Alpen möglich größere Lawinen, anderswo meist zahlreiche kleine und mittelgroße Lawinen aus neuem, unverbundenem oder teilweise verbundenem Schnee. Eine Lawine kann bereits bei geringer Zusatzbelastung der Schneedecke ausgelöst werden, besonders gefährdet sind Bereiche mit gewindetem Schnee sowie steile und mittelsteile Hänge in allen Himmelsrichtungen.
Dienstag und Mittwoch trockenes und teils sonniges Wetter. Wieder setzt schwacher bis mäßiger Südwestwind ein, der neue Verwehungen bildet.
Die Schneehöhengrenze steigt bis Mitwochen auf ca. 1300 m und bis Wochenende über 2000 m.
Aufgrund langsamer Absetzen der Schneedecke und späterer allmählicher Erwärmung nimmt die Lawinengefahr nicht ab.
Nächster Schneebericht wird am Donnerstag, 2.1.2014, herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr beträgt 4. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO