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Neuigkeiten / Schneelage 31.1.2020

Schneelage 31.1.2020

31.01.2020
Gefahrstufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Windschnee, nasser Schnee

Gefahrenmuster: Frühlingssituation

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr ist in den westlichen und südlichen Julischen Alpen oberhalb ca. 1800 m MÄSSIG, Stufe 2, tiefer und sonst in unseren Bergen meist GERING, Stufe 1. Durch Erwärmung und den täglichen Einfluss der Sonne steigt tagsüber besonders auf sonnigen Hochgebirgsflanken die Möglichkeit von Rissbildungen. Unter geringer Belastung können kleine bis mittelgroße Reifschneelawinen ausgelöst werden.



Schneeverhältnisse

Der Schnee hat sich in den letzten Tagen durch die niedrigen Temperaturen nur langsam umgewandelt, starker Nordweststurm hat Schnee in Verwehungen an den südlichen Seiten von Graten und Sätteln transportiert. Nur an sonnigen Mittelgebirgsflanken hat die Sonne tagsüber die Schneeoberfläche etwas aufgeweicht, die nachts wieder gefroren ist. Schnee ist meist krustig und hart, in Verwehungen und geschützten Lagen im Hochgebirge liegt etwas weicher Schnee auf alter, meist fester Basis. Ausgeblasene Stellen sind stellenweise vereist.



Erwartete wetterliche Entwicklung

Heute teils klar, viel wellenförmige Bewölkung, an den südlichen und westlichen Hängen des westlichen Julischen Alpenraums vor allem unter ca. 1700 m auch neblig. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind. Schneefallgrenze steigt bis nachmittags allmählich etwas über die höchsten Gipfel. Morgen bewölkt und an vielen Orten neblig, nur in den östlichen Karawanken teils klar. Im Gebiet der südwestlichen Julischen Alpen stellenweise leichter Niederschlag, Schneefallgrenze etwas über 2000 m. Mäßiger bis starker, nachmittags auch ziemlich starker Südwestwind. Leichte Abkühlung. Sonntag zunächst teilweise klar, tagsüber Zunahme der Bewölkung im Mittelgebirge der südwestlichen Julischen Alpen, stellenweise neblig. Sonst gelegentlich Wolken hoch über den Gipfeln, entlang der Grate der westlichen und zentralen Karawanken und der Kamnischen Alpen gelegentliche Wolken. Zunächst schwacher West- bis Nordwestwind, nachmittags wieder verstärkender Südwestwind. Schneefallgrenze steigt nachmittags auf ca. 2200 m ü. NN. Montag ähnlich wie Sonntag, nur etwas schwächerer Wind. In Höhen noch etwas wärmere Luft über uns.



Tendenz der Schneeverhältnisse

Der Schnee weicht tagsüber vor allem an sonnigen Hängen auf, gefriert nachts und stabilisiert sich damit langfristig. Windschnee-Stellen sowie mittags und nachmittags sonnige Flanken bleiben gefährlich. Hier können unter geringer Belastung kleine Reif- oder Nassschneelawinen ausgelöst werden. Besonders an ausgeblasenen Stellen und schattigen Hochlagen Rutschgefahr.



Nächste Ausgabe: Montag, 3. 2. 2020



Quelle: ARSO
         
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