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Neuigkeiten / Schneelage 3.1.2021

Schneelage 3.1.2021

3.01.2021
Die Gefahr liegt im 4. Grad der europäischen Fünf-Stufen-Skala – GROSS.

Hauptproblem: schwache Schichten, Neuschnee



Einschätzung der Lawinenlage

Die Lawinengefahr besteht vor allem im Hochgebirge der Julischen Alpen oberhalb ca. 1300 m GROSS, 4. Grad, tiefer und anderweitig in unseren Bergen oberhalb ca. 1400 m BEACHTLICH, 3. Grad. Besonders gefährdet sind steilere Hänge und windbelastete Stellen sowie Mulden, in denen sich Schnee angesammelt hat. Dort können sich von steilen Hängen einzelne mittelgroße bis große Lawinen von neuem, schlecht verhaftetem Schnee sowie Plattenlawinen lösen. Eine Lawine kann auch durch geringe Zusatzbelastung bereits auf mittelsteilen Hängen mit windgepresstem Schnee ausgelöst werden.



Schneelage

In der Nacht auf Sonntag fielen im Bereich der Julischen Alpen sowie der westlichen und mittleren Karawanken 30 bis ca. 60 cm Schnee, je nach Seehöhe und geografischer Lage. Während des Schneefalls wehte kräftiger Wind aus südlicher bis südwestlicher Richtung. Im östlichen Teil unserer Berge 10 bis ca. 20 cm Neuschnee. Der Schnee ist weich und luftig, darunter liegt noch schlecht umgewandelte und meist weiche Schneedecke. Viele Windhäufungen und -platten, windexponierte Lagen stark ausgefegt. Schnee trocken, unter ca. 1300 m nass.



Erwartete wetterliche Entwicklung

Heute anfangs bewölkt und neblig, tagsüber lichtet sich die Bewölkung in Hochlagen, in Mittelgebirge bleibt meist neblig. Einzelne Schneeschauer. Schwacher Südwestwind. Nullgradgrenze bei ca. 1200 m. Morgen meist bewölkt und neblig, nachmittags Verdünnung der Wolken vor allem in Hochlagen und westlichen Julischen Alpen. Einzelne Schneeschauer. Zunächst schwacher Süden bis Südosten, dann Südwestwind. Nullgradgrenze meist unter 1000 m. Dienstag mäßig bis meist bewölkt, vor allem im Mittelgebirge neblig. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. Noch etwas kälter, in den Bergen Temperaturen unter null. In der Nacht auf Mittwoch von Süden her vorübergehend Schneefall, Schneefall endet Mittwochmorgen, tagsüber noch einzelne Schneeschauer. Erwartet 10 bis über 20 cm Schnee.



Entwicklungstendenz der Schneelage

Die Schneedecke wird sich nur langsam setzen und umwandeln, der Schnee bleibt trocken und weich. Kein starker Wind, an Ost- und Nordseiten von Graten und Sätteln entstehen vor allem im Hochgebirge kleine Windhäufungen. Die Lawinengefahr nimmt nur langsam ab. Die Bedingungen im Bergwinter sind anspruchsvoll und gefährlich.



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 6.1.2021



Quelle: ARSO
         
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