3.05.2018
Allgemeine Gefahrenstufe - Donnerstag, 3. 5. 2018
Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MODERAT.
Hauptproblem: Nassschnee
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist morgens und teilweise vormittags GERING, Stufe 1, ab späten Vormittag bis abends oberhalb ca. 1800 m MAßIG, Stufe 2. Die Schneedecke ist morgens und teilweise vormittags meist stabil, stellenweise im Hochgebirge auch refrostet, tagsüber taut sie an und wird mittags labiler. Besonders gefährdet sind steile Hänge im Hochgebirge. Dort können Sie mittags und nachmittags einen Nassschneerutsch auslösen. Südhänge sind gefährdeter.
Schneelage
Die Schneedecke taut, feste Schneedecke liegt meist noch auf Plateaus und stellenweise in schattigen Lagen des Mittelgebirges und im Hochgebirge oberhalb ca. 1800 m ü. M. Schnee ist nach klaren Nächten morgens besonders im Hochgebirge und in Kaltluftseen refrostet, tagsüber angeweicht.
Erwartete Wettersituation
Heute zunächst teilweise klar, nachmittags und abends wechselnd bewölkt mit lokalen Schauern und Gewittern. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ostrichtungen. Morgen wechselnd bis meist bewölkt und zeitweise neblig. Gelegentlich lokale Niederschläge, teils Gewitter, nachmittags häufiger. Ähnliches Wetter auch samstags. Sonntag und montags meist sonnig, sonntags noch mögliche Schauer.
Entwicklungstendenz der Schneelage
Die Schneedecke taut weiter ab und verschwindet. Morgens und teilweise vormittags ist die Schneedecke meist stabil, mittags und nachmittags labiliert sie sich bei Sonneneinstrahlung etwas. Man kann einzelne Schneelawinen besonders im Hochgebirge der Julischen Alpen auf ausreichend steilen Hängen auslösen. Etwas wahrscheinlicher nach Tagen mit etwas intensiveren Niederschlägen. Sonst bleibt die Schneedecke meist stabil.
Nächste Ausgabe: Montag, 7. 5. 2018
Quelle: ARSO