4.12.2017
Allgemeine Gefahrenstufe - Montag, 4. 12. 2017
Die Gefahr liegt auf Stufe 2 der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MODERAT.
Hauptproblem: windverfrachteter Schnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, frischer Schnee schlecht verdichtet durch Wind
Risikobewertung
Lawinengefahr ist im größten Teil unserer Berge oberhalb etwa 1200 m mäßig, Stufe 2, tiefer gering, Stufe 1. Gefährlich sind steile Hänge und Stellen mit Windschnee, wo bei stärkerer Belastung der Schneedecke Lawinen ausgelöst werden können. Spontane Lawinen werden nicht erwartet.
Schneelage
Trotz niedriger Temperaturen hat sich die Schneedecke etwas gesetzt und stabilisiert. Sie ist noch weich und stellenweise porös. Samstag wehte mäßiger Ostwind, der Schnee verfrachtete. Viele Platten, windexponierte Lagen stark ausgefegt, stellenweise bis zum Boden. Dünne Schneedecke erstreckt sich hauptsächlich in Nordwest- und Zentralslowenien bis in die Ebene.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute vorübergehend bewölkt, morgen wieder aufklarend. Besonders im Hochgebirge etwas kräftiger Westnordwest. Dienstag bis Nachmittag Schneegrenze bis ca. 1600 m ü. NN. Mittwoch meist klar, noch wärmer. Schneegrenze ca. 2600 m ü. NN. Donnerstag in West- und Mittelslowenien bewölkt, Südwestwind. Abkühlung, Schneegrenze unter 1500 m ü. NN.
Tendenz der Schneelage
Bei etwas wärmerem Wetter wandelt sich die Schneedecke vor allem im Hochgebirge schneller um, tiefer taut sie auch. Im Hochgebirge setzt sie sich schneller. Dienstag transportiert der Nordwestwind Schnee und bildet neue Verwehungen. Die Schneedecke stabilisiert sich langsam, Kruste bildet sich. Im Hochgebirge bleibt der Schnee meist weich.
Nächste Ausgabe: Donnerstag, 7. 12. 2017
Quelle: ARSO