4.04.2012
Dienstag nachmittag haben sich im Westen leichte Niederschläge entwickelt, die in der Nacht auf Mittwoch etwas zunahmen. In den Julischen Alpen fiel bis Mittwochmorgen bis 5 cm Schnee, Schneefallgrenze um 1900 m ü. NN. Tiefer schmolz der Schnee.
Die alte Schneedecke ist meist verdichtet, in schattigen Lagen meist mit Kruste bedeckt, die Menschen trägt. Darauf bis 5 cm Neuschnee in den Juliern. Tiefer ist der Schnee matschig. Gefrierhorizont um 2300 m ü. NN.
Die verdichtete Schneedecke reicht in Mulden meist bis ca. 1200 m ü. NN, auf sonnigen Hängen ist es kahl auch über 2000 m. In 1500 m Höhe verdichtete Schneedecke nur auf Plateaus und in Mulden, dort bis ca. 15 cm Schnee. Über 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 80 cm Schnee. Lawinengefahr derzeit noch 1. Stufe. Schneedecke meist gut umgewandelt und stabil.
Es bleibt bewölkt und neblig, nur auf dem Pohorje und in den östlichen Karawanken heute noch etwas Sonne. Gelegentliche Niederschläge, Schneefallgrenze meist um 2000 m ü. NN. Darüber bis Freitagmorgen bis 30 cm Neuschnee in den westlichen Juliern, anderswo bis ca. 10 cm. Neuer Schnee nass, verbindet sich relativ gut mit dem Untergrund, nur auf hartem und vereistem Untergrund schwächerer Bindung zwischen Neu- und Altschnee. Daher steigt die Lawinengefahr in den Julischen Alpen allmählich auf 2. Stufe.
Anderswo bleibt sie meist gering.
Neuer Bericht erscheint am Freitag, 6.4.2012.
Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO