4.05.2012
In ziemlich warmem und sonnigem Wetter schmilzt der Schnee in den Bergen, in höheren Lagen setzt er sich und wandelt sich. Auch nachts friert er nicht mehr. Bei lokalen Schauern und Gewittern hat es auch auf den höchsten Gipfeln geregnet. Die Schneedecke hat sich größtenteils stabilisiert und ist nur vereinzelt in Hochgebirgsmulden noch schlecht umgewandelt.
Die feste Schneedecke findet sich hauptsächlich noch in Mulden und auf Plateaus, auf sonnigen Hängen im Hochgebirge oberhalb ca. 2000 m. Meist ist der Schnee durchweicht und weich. Auf 1500 m fehlt oft sogar auf Plateaus eine feste Schneedecke, auf 2500 m sind in den Julischen Alpen noch ca. 170 cm Schnee. Die Lawinengefahr beträgt Stufe 1. Tagsüber weicht die Schneedecke auf sonnigen Lagen weiter auf und wird etwas labil, dort können noch Feuchtschneelawinen ausgelöst werden.
In den nächsten Tagen mehr Bewölkung, daher geringerer Sonneneinfluss tagsüber. Schneegrenze um 2600 m ü. NN. Samstag und Sonntag lokale Niederschläge vor allem in den Hügeln Westsloveniens. Schneefallgrenze zwischen 1900 und 2200 m. Bis Montagmorgen fällt im Hochgebirge der Julischen Alpen wieder etwas Neuschnee, anderswo meist nicht oder nur sehr wenig.
Neuer Bericht Montag, 7.5.2012.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO