Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
Neuigkeiten / Schneelage 4.5.2015

Schneelage 4.5.2015

4.05.2015
LAWINENGEFAHR



Lawinengefahr meist 1. Stufe, oberhalb ca. 2000 m meist 2. Stufe.



Die Schneedecke ist zwar meist stabil, aber durch Niederschläge in der vergangenen Woche und relativ warmes Wetter hat sich im Hochgebirge die Schneedecke an vielen Stellen bis zum Boden durchgeweicht, nur in den höchsten Lagen des Hochgebirges ist die Schneedecke noch teilweise gefroren geblieben. Größeres Risiko besteht im Hochgebirge, tiefer unten ist zu wenig Schnee.



Das Risiko ist gering. Spontane Lawinen sind meist nicht zu erwarten, möglich sind nur einzelne Nassschneelawinen von steilen Hängen vor allem mittags und nachmittags. Eine Lawine können Sie auf seltenen steilen Hängen im Hochgebirge nur bei starker Zusatzbelastung auslösen.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In der vergangenen Woche gab es gelegentlich Niederschläge. Es schneite meist oberhalb ca. 2000 m. Die Schneegrenze schwankte stark. Meist lag sie oberhalb ca. 2200 m über dem Meer, in den letzten Tagen stieg sie allmählich an und gestern lag sie bereits über den höchsten Gipfeln. Die Schneedecke schmolz tiefer unten, Regen durchfeuchtete sie bis zum Boden. Nur im Hochgebirge, besonders in den Julijcih, fielen einige Zentimeter Nasseschnee, der sich bis heute bereits umgewandelt oder abgeschmolzen hat. Im Hochgebirge blieb der Schnee zunächst gefroren, bei allmählicher Erwärmung fror er aber wegen meist bewölktem Wetter nachts vor allem im östlichen Teil unserer Berge wieder zu.



In den Julischen Alpen herrschen in 2500 m Seehöhe bis ca. 160 cm Schnee, im Mittelgebirge ist noch etwas Schnee nur in Mulden und auf Plateaus vorhanden.

Sonst in unseren Bergen ist weniger Schnee. Erhebliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1600 m Seehöhe, an Südhängen meist oberhalb 2000 m.



AKTUELLER SCHNEEZUSTAND



Die Schneedecke ist gut umgewandelt. Durch warme Luftmassen ist die Schneeoberfläche weich geworden, nachts kann sie nur an Orten mit klarem Wetter wieder zufrieren.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute wird es im östlichen Teil unserer Berge recht sonnig und trocken. Sonstiges Gebiet meist bewölkt und neblig, im Westen kann es stellenweise leicht regnen, die Niederschlagsmenge ist jedoch vernachlässigbar. Es weht mäßiger Südwestwind. Morgen verstärkt sich der Südwestwind und wird recht stark. Trocken, gelegentlich mehr Bewölkung, aber die Basis liegt hoch, außer im westlichen Teil der Julischen Alpen. Relativ warm.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Wegen warmem Wetter bleibt die Schneedecke meist oberflächennass, sie durchweicht sich allmählich bis zum Boden, außer in den höchsten Teilen des Hochgebirges. Dadurch bleibt die Lawinengefahr im Hochgebirge bei Stufe 2. Von manchen steilen Hängen kann auch eine Lawine von durchgeweichtem Schnee abgehen.







Nächster Bericht erscheint am Mittwoch, 6.5.2015.



Quelle: ARSO
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies