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Neuigkeiten / Schneelage 5.1.2015

Schneelage 5.1.2015

5.01.2015
Am Freitag wurde es deutlich wärmer und die Schneedecke wurde feucht und setzte sich daher schneller ab und wandelte sich, auf sonnigen Hängen schmolz sie auch. Nachts fror sie zu. Am Samstag kühlte es sich etwas ab, aber auch am Sonntag lag die Schneefallgrenze noch um die 1800 m ü. M. Tiefer unten schmolz Schnee an Südhängen, im Hochgebirge blieb er jedoch, außer an Südhängen, trocken oder gefroren. Heute früh lag die 0-°C-Grenze um die 1500 m ü. M.

In 2500 m Höhe gibt es in den Julischen Alpen bis ca. 130 cm Schnee, in 1500 m bis ca. 50 cm, anderswo von 10 bis ca. 30 cm. Durch Wind ist die Schneehöhe sehr ungleichmäßig.

Die Schneedecke ist meist krustig, nur im Mittelland auf sonnigen Hängen wird sie tagsüber weich. In schattigen Lagen des Hochgebirges gibt es noch Bereiche, wo der Schnee trocken und stellenweise leicht ist. Der Schnee ist stark windgepresst, an windexponierten Hängen bis zum Boden oder zur alten Unterlage. An windexponierten Hängen im Hochgebirge ist die Oberfläche stellenweise vereist. Es gibt viel Platten oder Windschnee.

Die Lawinengefahr hat sich leicht verringert und beträgt im Hochgebirge meist Grad 2, tiefer Grad 1.

Die Schneedecke hat sich bereits gut stabilisiert und gesetzt.

Potenziell instabil vor allem an Stellen mit Windschnee und auf ausreichend steilen Hängen. Dort kann bei stärkerer Belastung der Schneedecke eine Lawine ausgelöst werden. Spontanes Abgehen wird meist nicht erwartet. Viele Stellen bergen Rutschgefahr.



Vor uns liegt eine Woche meist trockenen Wetters, zumindest keine nennenswerten Niederschläge. Am Mittwoch strömt wärmere Luft in Höhen ein und die Schneefallgrenze steigt bis Freitag auf ca. 2000 m ü. M. Die Schneedecke wird tagsüber im Mittelland und an Südhängen sowie auf Plateaus feucht, nachts gefriert sie.

Die Kruste verstärkt sich. In schattigen Lagen des Hochgebirges bleibt der Schnee meist trocken oder gefroren. Die Schneedecke stabilisiert sich schrittweise.

Nächster Bericht erscheint am Freitag, 9.1.2015 nachmittags.



Allgemeine Lawinengefahr Grad 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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