5.12.2014
Es herrschte überwiegend bewölktes und nebliges Wetter mit gelegentlichem Niederschlag. Am Montag und in der Nacht zum Dienstag fiel besonders im Hochgebirge der Julischen Alpen und Karawanken bis zu etwa 25 cm Schnee, am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag 15 bis 25 cm, die Schneefallgrenze lag damals im Gebiet der Julischen Alpen und westlichen Karawanken unter 1200 m, es schneite bis in einige Täler, anderswo war die Schneefallgrenze recht hoch, meist über etwa 1800 m. Auch Glätte trat in Höhen zwischen 700 und 1500 m auf. Gestern Nachmittag ließ der Niederschlag allmählich nach. Die Schneegrenze lag die meiste Zeit um 2100 m Seehöhe, derzeit um 2000 m.
In 2500 m Seehöhe in den Julischen Alpen liegt bis zu etwa 130 cm Schnee, in 1500 m etwa 30 cm. Schnee liegt auch im Oberen Save-Tal, wo bis 10 cm. Aus anderen Gebieten keine Daten. Mit abnehmender Seehöhe nimmt die Schneedeckenmächtigkeit rasch ab. Anderswo in unseren Bergen ist es in 1500 m Seehöhe meist schneefrei.
Die Schneedecke ist relativ weich, nur stellenweise mit dünner Kruste durch Wind bedeckt.
Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen oberhalb etwa 2000 m Seehöhe 2. Stufe, anderswo 1. Stufe.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen können Sie auf ausreichend steilen Hängen bei stärkerer Belastung der Schneedecke eine Lawine neuen Schnees auslösen. Anderswo ist zu wenig Schnee für Lawinen, auch keine ältere Basis.
Heute bewölkt und meist trocken. Stellenweise neblig, höhere Gipfel wenigstens heute Vormittag über der unteren Wolkendecke. Morgen treten von Osten erneut Niederschläge auf.
Schneefallgrenze um 500 m Seehöhe. Mehr Niederschlag im östlichen Teil unserer Berge, in den Julischen Alpen sowie in den Hügeln der Notranjska und nördlichen Primorska weniger. Bis Sonntagabend können 5 bis 10 cm Schnee fallen, etwas mehr vielleicht nur auf dem Pohorje und in den östlichen Karawanken. Lawinenlage ändert sich kaum, nur die Schneedecke reicht tiefer.
Nächster Bericht erscheint am Montag, 8.12.2014.
Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO