5.03.2026
Schneelagenbericht
Donnerstag, 5. 3. 2026
Gefahrenstufe Donnerstag, 5. 3. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Lawinengefahr im Hochgebirge mäßig
Im Hochgebirge gibt es noch einige Stellen mit windgepresstem Schnee, wo bei stärkerer Belastung eine Plattenlawine ausgelöst werden kann. Auch schwache Schichten in der Schneedecke bereiten Probleme. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solcher schwacher Schichten gibt es viele besonders auf Nordhängen oberhalb des Waldes.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefe harte schwache Schicht
dp.10: Frühjahrslage
Die Schneedecke friert nachts, tagsüber taut sie vor allem auf sonnigen Hängen auf. Bei Erwärmung wandelt sich der Schnee auf sonnigen Seiten intensiver um, der Prozess ist auf schattigen Hängen weniger ausgeprägt. In der alten Schneedecke bilden sich tief unter der Oberfläche mehrere schwache Schichten aus Reifkörnchen und abgerundeten Körnern.
Wetter
Zunächst klar, am Nachmittag bildet sich etwas wechselnde Kumuluswolken. Morgens und vormittags weht vor allem im Hochgebirge meist schwacher Nordwind, am Nachmittag schwacher Südwestwind. Am Mittag beträgt die Temperatur auf 1500 m ca. 4, auf 2500 m ca. -2 °C.
Aussichten
Die Lawinengefahr bleibt ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO