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Neuigkeiten / Schneelage 6.1.2023

Schneelage 6.1.2023

6.01.2023
Allgemeine Gefahrenstufe - Freitag, 6. 1. 2023
Die Gefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist meist GERING, Stufe 1. Die Schneedecke hat sich in den vergangenen Tagen bei Erwärmungen und Abkühlungen gut stabilisiert, sie ist daher meist stabil. Etwas mehr Vorsicht ist im Hochgebirge erforderlich, insbesondere auf Nordost- und Osthängen, wo Windschnee liegt; eine kleine Plattenlawine kann nur bei hoher Zusatzbelastung ausgelöst werden. Besonders auf Nordhängen können schwache Schichten in der Schneedecke vorhanden sein, durch warmes Wetter kann ein Schicht nachgeben.

Schneeverhältnisse
Im Mittelland ist der Schnee nass, die Schneedecke sackt ab und taut, wenig Schnee. Höher friert der Schnee bei klaren Nächten trotz positiver Temperaturen ein, tagsüber wird er weich. Die Verhältnisse sind daher ziemlich wechselhaft, in Kaltluftseen kann der Schnee krüstig und hart sein, anderswo tagsüber weich und sogar matschig, da er in der Tiefe nicht umgewandelt ist. Grate sind ausgefegt, stellenweise im Hochgebirge vereist.

Erwartete Wetterentwicklung
Heute meist klar, gelegentlich etwas kopfendre Wolken. Tagsüber verstärkt sich der Südwestwind. Nullgradgrenze in Gipfelhöhe. Samstag in den westlichen und südlichen Julischen Alpen meist bewölkt und vor allem im Mittelland neblig, gegen Abend steigt die Bewölkungsdecke. Sonst teils klar mit viel kopfendre Wolken. Starker Südwestwind. Sonntag meist bewölkt und stellenweise neblig. Im westlichen Teil unserer Berge gelegentlich leichter Niederschlag, der am Nachmittag zunimmt. Schneefallgrenze zwischen 1400 und 1800 m ü. NN. Starker Südwestwind. In der Nacht zum Montag breiten sich die Niederschläge nach Osten aus, montags bewölkt und neblig mit reichlichen Niederschlägen. Schneefallgrenze zunächst ähnlich wie sonntags, am Nachmittag sinkend unter 1000 m ü. NN. Zunächst noch starker Süd- bis Südwestwind, nachmittags drehend auf Nordwind. Kälter.

Tendenz der Schneeverhältnisse
Schneeverhältnisse und Lawinenlage ändern sich bis Sonntag kaum. Tiefer unten taut Schnee ab, höher wandelt er sich langsam um. Sonntags beginnt in den Julischen Alpen Neuschnee aufzubauen, erst in der Nacht zum Montag und montags tagsüber fällt mehr. Derzeit wird reichlicher Schneefall erwartet. Im Hochgebirge der Julischen Alpen 50 bis 100 cm Schnee, der Großteil in 24 Stunden! Im Hochgebirge der Kamnik-Savinja-Alpen und Karawanken 30 bis 60 cm. Im Mittelland deutlich weniger Neuschnee, da die Schneefallgrenze zunächst hoch liegt. Südwestwind transportiert Neuschnee in Verwehungen. Lawinengefahr erhöht sich vor allem oberhalb ca. 1700 m ü. NN aufgrund Neuschnee und Verwehungen, tiefer ist Schnee nasser, zudem deutlich weniger Alt-schnee.

Nächste Ausgabe: Montag, 9. 1. 2023

Quelle: ARSO
         
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