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Neuigkeiten / Schneelage 6.2.2019

Schneelage 6.2.2019

7.02.2019
Gefahr ist Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - ERHEBLICH.

Hauptproblem: verharschter Schnee, schwache Schichten

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Einschätzung des Risikos

Lawinengefahr in den Bergen oberhalb ca. 1400 m NN ERHEBLICH, Stufe 3, tiefer mäßig, Stufe 2. Besonders gefährdet sind Stellen mit verharschtem Schnee auf steileren Hängen, dort kann eine Lawine schon bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Meiste Verharzungen an Nordseiten von Graten und Sätteln. Tagsüber verkrustet die Sonne die Schneedecke auf Südabhängen leicht, wodurch die Möglichkeit spontaner Lawinen an steilen Hängen etwas zunimmt. Nachts und morgens, wenn Schnee gefriert, ist die Gefahr geringer.



Schneeverhältnisse

Schnee, der am Wochenende fiel, setzt sich langsam und wandelt sich um, schneller auf sonnigen Hängen unter Sonneneinfluss. Schneedecke noch meist weich und in Mulden locker, stellenweise auf sonnigen Hängen bereits dünne Kruste gebildet, besonders im Mittelgebirge. Viele Verharzungen, vor allem an Nord- und Westseiten von Graten und Sätteln.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute meist klar. Gefriergrenze steigt über 1500 m ü. NN. Weht schwacher, stellenweise noch mäßiger Nordostwind. Morgen meist klar. Gefriergrenze steigt auf ca. 2600 m ü. NN. Meist schwacher West- bis Südwestwind. Freitag und Samstag teils bewölkt mit zeitweiliger zunehmender Bewölkung. Schwacher Wind wechselnder Richtung. Leichte Abkühlung, Gefriergrenze sinkt unter 1500 m ü. NN. Sonntag meist bewölkt in Julischen Alpen und westlichen Karawanken, nachmittags leichter Niederschlag in westlichen und südlichen Juliern sowie in Hügeln nördlicher Primorska und Notranjska beginnend. Schneefallgrenze voraussichtlich zwischen 1000 und 1300 m ü. NN. Süd- bis Südwestwind nimmt zu. Montagmorgen intensiviert sich Niederschlag im Westen und breitet sich ins Landesinnere Sloweniens aus.



Tendenz der Schneeverhältnisse

Schneedecke setzt sich langsam und wandelt sich um. Ausgeprägter Tagesgang der Lawinenauslösungsgefahr. Unter Sonneneinfluss höhere Gefahr auf sonnigen Hängen mittags und nachmittags, morgens und teilweise vormittags geringer. In Mulden schlecht umgewandelter Schnee wegen trockener Luft, daher bleiben Verharzungen dort gefährlich. Auf sonnigen Hängen und im Mittelgebirge verstärkt sich die Oberflächenkruste. Lawinenlage ändert sich die ersten drei Tage kaum, danach nimmt Lawinengefahr durch etwas kälteres Wetter und zunehmende Bewölkung leicht ab.



Nächste Ausgabe: Samstag, 9. 2. 2019



Quelle: ARSO
         
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