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Neuigkeiten / Schneelage 6.3.2015

Schneelage 6.3.2015

6.03.2015
Die allgemeine Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Die Schneelawinengefahr liegt meist in Stufe 2; tiefer, meist unterhalb der Waldgrenze, Stufe 1.



Sie können einen Lawinenabbruch bei stärkerer Belastung der Schneedecke vor allem auf steileren Hängen und an windgefüllten Stellen auslösen.



Das Risiko durch windtransporiterten Schnee auf und an Südhängen besteht weiterhin vor allem durch schlechte Bindung zwischen alter, krustiger und teils vereister Unterlage und oberer Schicht neueren Schnees.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den Bergen schneite es am Mittwoch stellenweise leicht, Donnerstag war teils sonnig, es wehte starker Nordwind und transportierte Schnee in Verwehungen auf die Südseite der Grate. Die Temperatur lag unter null. Die Schneedecke wandelte sich nur auf Nordhängen im Mittelgebirge langsam um, sonst blieb der Schnee vereist und trocken. Durch den Wind bildete sich Kruste.



Die Schneehohe ist durch häufiges Windwetter stark uneinheitlich. Auf 2500 m Seehöhe in den Julischen Alpen bis ca. 210 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 120 cm, auf 1000 m von 20 bis ca. 60 cm. Sonst in unseren Bergen etwas weniger Schnee.

Erhebliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1000 m Seehöhe, in Tälern und Südlagen auch tiefer.



AKTUELLER SCHNEEZUSTAND



Die Schneedecke ist meist mit Kruste bedeckt, nur in Südlagen des Hochgebirges ist Schnee weich, besonders in geschützten Lagen. Viele Verwehungen und Platten sind relativ instabil. Grate und windexponierte Lagen sind stark ausgefegt, daher stellenweise hart und vereist, teils blank.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute und am Wochenende überwiegt sonniges Wetter. Temperatur bleibt unter null, Samstag steigt die Schneefallgrenze vorübergehend auf ca. 1000 m Seehöhe. Heute noch starker Nordwind, der Samstag/Sonntag etwas nachlässt und sich nach Nordost dreht.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneelawingenfahr ändert sich in den meisten unserer Berge nicht. Wind transportiert weiter Schnee, Verwehungen entstehen an West- und Südhängen von Graten und Übergängen. Durch Wind verstärkt sich auch die Kruste. Windgefüllte Stellen auf steileren Hängen bleiben gefährlicher. Nur an Nordhängen im Mittelgebirge wird Schnee tagsüber durch Sonne feucht und nachts vereisen. Besonders an windexponierten Lagen besteht auch Gleitrutschgefahr.



Spontane Lawinenabgänge sind nicht zu erwarten.



Nächster Bericht erscheint Montag, 9.3.2015.
         
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