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Neuigkeiten / Schneelage 6.5.2019

Schneelage 6.5.2019

6.05.2019
Gefahr ist 3. Stufe auf der europäischen 5-stufigen Skala - BEACHTLICH.

Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Kälte

Gefahrenmuster: Frühjahrssituation



Risikobewertung

Lawinengefahr im Hochgebirge oberhalb ca. 1800 m BEACHTLICH, 3. Stufe, tiefer meist GERING, 1. Stufe. Die Gefahr hat sich durch NEUSCHNEE erhöht. Von steilen Hängen können einzelne Lawinen von trockenem, nicht haftendem Schnee abgehen, bereits bei geringer Belastung, insbesondere an Stellen mit Windschnee, können Lawinen von windverfrachteten Platten ausgelöst werden.



Schneelage

Am Wochenende hat es in den Bergen geschneit, bis ca. 50 cm Neuschnee fiel, am meisten im Hochschneeraum der Julischen Alpen. Es schneite auf hartem oder krustigem Untergrund, daher liegt unter dem Neuschnee eine schwache Schicht. Durch starken Wind bildeten sich zahlreiche Verfrachtungen. Der Neuschnee ist weich und leicht, bei niedrigen Temperaturen auch trocken. Auch tiefer ist die alte Schneedecke mit einer dünnen Schicht Neuschnee bedeckt oder der Neuschnee überdeckt blanken Boden.



Erwartete Wettersituation

Heute zunächst meist bewölkt, am Nachmittag Aufklarungen. Weht mäßiger bis starker Nordwind, der am Nachmittag langsam nachlässt. Temperatur unter null. Morgen zunächst meist klar, tagsüber teilweise bewölkt mit wechselnder Bewölkung. Lokal zeitweise neblig. Schwacher Wind aus West. Etwas milder als heute, die Nullgradgrenze bei ca. 2000 m. Mittwoch zunächst teilweise klar, dann von Westen her zunehmend bewölkt. Gegen Abend treten in den westlichen Julischen Alpen schwache Niederschläge auf. Schneefallgrenze bei ca. 2600 m. Westwind nimmt zu. Donnerstag meist bewölkt und neblig mit Schauern. Schneefallgrenze bei ca. 1800 m. Mäßiger Westwind.



Entwicklungstendenz der Schneelage

Der Neuschnee wird sich in den nächsten Tagen durch Erwärmung und teils sonniges Wetter schneller setzen und umbilden, die Lawinengefahr nimmt daher allmählich ab. An sonnigen Tagen wird der Schnee tagsüber feucht und nachts wieder gefroren. Daher können von steileren Südhängen vom späten Vormittag bis späten Nachmittag Lawinen von nassem Neuschnee abgehen, die über der schwachen Unterlage abrutschen. Auch Windschneeareale bleiben gefährlich. Die Schneedecke ist stabiler in den Morgen- und Vormittagsstunden. In schattigen Lagen verändert sich die Lawinenlage langsamer.



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 8. 5. 2019



Quelle: ARSO
         
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