6.03.2026
Schneelagenbericht
Freitag, 6. 3. 2026
Gefahrenstufe Freitag, 6. 3. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südl. Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östl. Julische Alpen, Westl. Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westl. Karawanken, Zentrale Karawanken
Lawinengefahr im Hochgebirge mäßig
Im Hochgebirge gibt es noch einige Stellen mit windgepresstem Schnee, wo bei stärkerer Belastung eine Plattenlawine ausgelöst werden kann. Auch schwache Schichten in der Schneedecke bereiten Probleme. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solcher schwacher Schichten gibt es viele besonders auf Nordhängen oberhalb des Waldes.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefer hart persistenter schwacher Schicht
dp.10: Frühjahrslage
Die Schneedecke friert nachts, tagsüber taut sie vor allem auf sonnigen Hängen auf. Die Schneeschichten haben sich bereits gut miteinander verbunden. Bei Erwärmung metamorphosiert der Schnee auf sonnigen Hängen intensiver, dieser Prozess ist auf schattigen Hängen weniger ausgeprägt. In der alten Schneedecke tief unter der Oberfläche bilden sich mehrere schwache Schichten aus Reifkörnchen und abgerundeten Körnern.
Wetter
Morgens und vormittags klar, tagsüber bilden sich über den Gipfeln einige Kumuluswolken. Im Hochgebirge weht schwacher Wind aus Westrichtungen, anderswo meist aus Ostrichtungen. Abhängige Winde sind etwas ausgeprägter. Am Mittag Temperatur auf 1500 m ca. 5 °C, auf 2500 m ca. 0 °C.
Aussichten
Witterungs- und Lawinenlage bleiben in den kommenden Tagen ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO