7.03.2014
Mittwoch und Donnerstag mäßig bis meist bewölkt.
Schneegrenze lag zwischen 1300 und 1600 m. Schneemantel setzte sich und wandelte um, nur im Hochgebirge oberhalb ca. 2000 m war die Umwandlung langsam, besonders in Mulden blieb Schnee schlecht umgewandelt.
Schneemantel reicht meist bis Seehöhe ca. 800 m, an Südhängen bis ca. 1000 m. Schneehöhe besonders im Hochgebirge sehr ungleichmäßig. Meiste Schnee oberhalb 1800 m in westlichen Julischen Alpen, dort bis ca. 700 cm, sonst in Julischen Alpen bis ca. 520 cm, in westlichen und zentralen Karawanken sowie Kamnik-Savinjaer Alpen bis ca. 280 cm. Auf 1500 m in Julischen Alpen und westlichen Karawanken bis ca. 330 cm, sonst 100 bis 140 cm.
Im Mittelgebirge ist Schneemantel meist mit Kruste bedeckt, tiefer unten stellenweise durchgefroren. Höher ist Schnee meist noch weich, nur an windexponierten Stellen Windkruste. Viel aufgehäufter Schnee und Platten.
Lawinengefahr meist 2. Stufe.
Schneemantel meist mäßig stabil. Lawine kann man besonders an Stellen mit aufgehäuftem Schnee auslösen, da stellenweise Schnee auf krustige Unterlage gehäuft und daher instabiler.
Auch steile Hänge und schattige Lagen im Hochgebirge gefährlicher.
Trockenes Wetter hält an. Viel Sonne, die Umwandlung beschleunigt, besonders an Südhängen und Plateaus. Schnee wird dort tagsüber nass, nachts gefriert und Oberkruste verstärkt sich. Oberhalb ca. 2000 m und in Mulden wandelt Schnee langsamer um und stabilisiert sich. Schwacher bis mäßiger Nordostwind weht, der stellenweise im Hochgebirge noch Schnee transportiert, aber keine größeren neuen Aufhäufungen erwartet.
Nächster Schneebericht wird Montag, 10.3.2014 vormittags herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO