7.05.2012
Am Ende der Woche war es wechselhaft bis meist bewölkt und vor allem in den Julischen Alpen sowie den westlichen Karawanken gab es gelegentlichen Niederschlag, der in der Nacht zum Montag auch anderswo auftrat.
Die Schneefallgrenze lag zwischen 1800 und 2000 m. Im Hochgebirge der Julischen Alpen fiel mehr als 30 cm Schnee, anderswo schneite es nur auf den höchsten Gipfeln. Der Neuschnee hat sich relativ gut mit dem Untergrund verbunden.
Die Schneedecke schmolz in tieferen Lagen.
Geschlossene Schneedecke gibt es meist nur noch in Mulden und auf Plateaus, auf sonnigen Hängen im Hochgebirge oberhalb etwa 2000 m. Meist ist der Schnee durchweicht und weich, oberhalb etwa 2000 m liegt Neuschnee, der weich und relativ leicht ist. Auf 1500 m fehlt oft sogar auf Plateaus eine geschlossene Schneedecke, auf 2500 m in den Julischen Alpen beträgt die Schneehöhe etwa 190 cm. Lawinengefahr im Hoch-Julischen 2., anderswo 1. Stufe. Gefährlicher sind steile Hänge, von denen kleinere Neuschneelawinen abgehen können.
Von heute Nachmittag bis Freitag wird es wieder meist sonnig. Dienstag tagsüber kann sich ein kleiner Schauer bilden, Mittwoch und Donnerstag vielleicht ein Gewitter im Nordwesten. Es wird allmählich wärmer und die Schneefallgrenze steigt bereits Mittwoch über die höchsten Gipfel.
Der Schnee nimmt ab, der Neuschnee im Hochgebirge setzt sich schnell.
Neuer Bericht wird am Freitag, 11.5.2012, herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr beträgt 1. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO