7.05.2015
BEWERTUNG DER GEFAHR
Lawinengefahr ist Stufe 1.
Die Schneedecke ist größtenteils stabil. Nachts friert sie nur im Hochgebirge ein, tagsüber weicht sie an der Oberfläche leicht auf.
Das Risiko ist gering. Spontane Lawinenabläufe sind nicht zu erwarten. Eine Lawine kann ausnahmsweise nur auf seltenen steilen Hängen im Hochgebirge und bei starker zusätzlicher Belastung ausgelöst werden.
SCHNEEVERHÄLTNISSE
Der Schnee taut langsam. Die Temperaturen waren in den vergangenen Tagen hoch, sodass der Schnee nachts im Hochgebirge meist nicht gefroren ist. Verdichtete Schneedecke gibt es nur in Mulden und auf Plateaus des Hochgebirges. Nachts hat es sich mit dem Übergang einer Kaltfront etwas abgekühlt, aber die Schneegrenze wird tagsüber meist auf der Höhe der höchsten Gipfel liegen.
In den Julischen Alpen in 2500 m Seehöhe bis ca. 130 cm Schnee, anderswo in unseren Bergen nur kleinere Mengen in Mulden und Gräben.
AKTUELLER STAND DER SCHNEEDECKKE
Die Schneedecke ist gut umgewandelt. Aufgrund warmer Luftmassen ist der Schnee an der Oberfläche weich, nachts kann er nur im Hochgebirge zufrieren.
VORAUSGESAGTE WETTERENTWICKLUNG
Heute und morgen meist sonnig und trocken. Schneegrenze meist über den höchsten Gipfeln. Samstag meist bewölkt, gelegentlich kleinere lokale Niederschläge. Sonntag vormittags recht sonnig, nachmittags wechselnd bewölkt mit lokalen Schauern, vielleicht auch Gewittern.
TENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE
Der Schnee wird weiter tauen. Nachts friert er im Hochgebirge bei ausreichend klaren Nächten ein, sodass der Schnee morgens hart und vereist sein kann.
Ab heute haben wir die regelmäßige Veröffentlichung der Schneeverhältnisse in den Bergen eingestellt. Wir werden die Berichte nach dem 15. November oder bei der ersten nennenswerten Schneefallperiode wieder aufnehmen.
Quelle: ARSO