7.03.2026
Schneelagenbericht
Samstag, 7. 3. 2026
Gefahrenstufe Samstag, 7. 3. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Steinerne Alpen, Savinjische Alpen und Koroška, Westliche Karawanken, Mittlere Karawanken
Tief im Schnee haften schwache Schichten an, tagsüber kleinere Feuchtschneelawinen
Das Problem sind schwache Schichten im Schnee, die tiefer im Schnee liegen. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solcher schwacher Schichten gibt es viele besonders auf Nordhängen oberhalb des Waldes. Tagsüber sind im Mittelgebirge und auch im Hochgebirge auf Südhängen vorwiegend kleinere Feuchtschneelawinen möglich.
Schneedecke
Gefahrenzeichen
dp.1: tiefe hartschalige schwache Schicht
dp.10: Frühlingssituation
Die Schneedecke friert nachts zu, tagsüber taut sie vor allem auf Sonnseite ab. Dabei verhärtet sich die Kruste an der Oberfläche und wird dicker. Der Schnee sackt ab, die Schichten sind bereits gut miteinander verbunden. Bei der Erwärmung wandelt sich der Schnee auf Sonnseite intensiver um, dieser Prozess ist auf Nordseite schwächer ausgeprägt. Im alten Schnee tief unter der Oberfläche bilden sich mehrere schwache Schichten mit Reifkörnchen und abgerundeten Körnern.
Wetter
Zunächst meist klar, tagsüber einige flache Linsenwolken, bei denen einige Gipfel zeitweise bewölkt sind. Im Hochgebirge meist schwacher Südwestwind, im Mittelgebirge schwacher Wind aus südlichen Richtungen. Mittags Temperatur auf 1500 m ca. 5 °C, auf 2500 m ca. 1 °C.
Aussichten
Wetter- und Lawinenlage bleiben in den kommenden Tagen ähnlich.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO