8.11.2017
Allgemeine Lawinenstufe - Mittwoch, 8. 11. 2017
Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen 5-stufigen Skala - MÄSSIG.
Hauptproblem: Neuschnee, Windschnee
Gefahrenmuster: Frühsaison, Bodeneisblume
Gefahrenbewertung
Lawinengefahr oberhalb ca. 1800 m MÄSSIG, Stufe 2, tiefer GERING, Stufe 1. Besonders gefährdet sind steile Hänge, insbesondere grasige und felsige sowie windbelastete Stellen. Dort kann bei stärkerer Belastung der Schneedecke eine Lawine ausgelöst werden.
Schneelage
Dienstag fielen vereinzelt noch Schneeschauer. Die Schneefallgrenze lag zwischen 800 und 1200 m ü. NN. Bis ca. 20 cm Neuschnee fielen. An exponierten Stellen, vor allem im Hochgebirge, bildete der Wind Ablagerungen vorwiegend an den Westseiten von Graten und Sätteln. Die Schneedecke ist weich und pulvrig. Der Schnee hat sich bereits etwas gesetzt, besonders unter 2000 m ü. NN.
Witterungsentwicklung
Heute bewölkt und neblig, vereinzelte Schneefälle vor allem im östlichen Teil unserer Berge oberhalb ca. 1100 m ü. NN. Bis ca. 10 cm Schnee möglich. Gefrierhöhe derzeit ca. 1700 m ü. NN, ähnlich morgen, Freitag etwas milder. Kein starker Wind. Donnerstag können die höchsten Gipfel über den Wolken liegen, Freitag teilweise Aufklarung auch im Mittelgebirge.
Tendenz der Schneelage
Die heutigen Schneefälle beeinflussen die Lawinenlage in den Bergen kaum. Die Schneedecke setzt sich langsam und wandelt sich vor allem unter 1800 m um. Die Sonneneinstrahlung wirkt morgen etwas auf die Schneenumwandlung im Hochgebirge, noch stärker freitags bei etwas höheren Temperaturen. Die Lawinengefahr im Hochschnee der Julischen Alpen und westlichen Karawanken bleibt MÄSSIG, Stufe 2.
Nächste Ausgabe: Samstag, 11. 11. 2017
Quelle: ARSO