8.11.2019
Gefahr Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: Neuschnee
Gefahrenmuster: Früher Winter, Bodenschnee
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist aufgrund geringer Gesamt-Schneemenge und fehlender Basis gering, Stufe 1.
Schneelage
Im Hochgebirge sind in den vergangenen Tagen 10 bis über 50 cm Schnee gefallen, am meisten in den Julischen Alpen. Es schneite auf meist kahlen Untergrund. Südwest- und Südwinde transportierten Schnee zu Windfluchten an exponierten Stellen. Der Schnee ist weich und stark windgepresst.
Erwartete Wettersituation
Heute Abend und in der Nacht Niederschläge mit Schneefallgrenze meist zwischen 1200 und 1500 m, stellenweise gelegentlich etwas tiefer. Es weht kräftiger Südwind, der morgen nachlässt und sich mehr nach Südwesten und Westen dreht. Bis morgen früh können oberhalb ca. 1500 m 10 bis ca. 30 cm Schnee fallen, am meisten in den Julischen Alpen, im Osten auch weniger als 10 cm.
Tendenz der Schneelage
Die Lawinenlage verschlechtert sich im Hochgebirge bis morgen leicht. Morgen kann Neuschnee von steilen Hängen abrutschen und lawinieren, es handelt sich um kleine Rutschen von lockerem Schnee. Oberhalb 2000 m bilden sich auch Windfluchten. Die Gefahr steigt dort vorübergehend auf Stufe 2. Am Sonntag und Montag setzt sich der Neuschnee etwas ab und die Lawinengefahr nimmt schrittweise ab. Neue Niederschläge werden am Dienstag erwartet, Schneefallgrenze dann ebenfalls oberhalb ca. 1500 m.
Nächste Ausgabe: Montag, 11. 11. 2019
Quelle: ARSO