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Neuigkeiten / Schneelage 8.1.2018

Schneelage 8.1.2018

8.01.2018
Allgemeine Lawinenstufe - Montag, 8. 1. 2018

Die Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: verfrachteter Schnee, Nassschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmer Periode / Erwärmung nach Frost



Gefahrenbewertung

Lawinengefahr besteht oberhalb ca. 1100 m Seehöhe, wo etwa genug Schnee liegt, derzeit meist MÄSSIG, Stufe 2. Besonders gefährdet sind steile Hänge mit verfrachtetem Schnee, wo bei stärkerer Belastung Plattenlawinen ausgelöst werden können.



Schneelage

In den vergangenen Tagen war es in den Bergen recht warm. Die Nullgradgrenze lag zwischen 2000 und 2500 m Seehöhe. Besonders in den Julischen Alpen und dem Vorland gab es mehr Niederschläge, in Karawanken und Kamnischen/Savinja-Alpen nur wenig. Die Schneefallgrenze stieg gelegentlich bis 2500 m Seehöhe. In den Julischen Alpen fiel im Hochgebirge weniger als 10 cm Schnee, anderswo war die Menge unbedeutend. Tiefer unten hat sich die Schneedecke verdichtet und an Orten mit mehr Niederschlag durchweicht. Auch im Hochgebirge hat sich der Schnee stark gesetzt, tiefer unten zurückgebildet. Die Schneedecke ist meist nass und weich, bei klaren Nächten kann der Schnee überfrieren und ist morgens sowie im Hochgebirge hart.



Witterungsentwicklung

Heute teilweise klar im Hochgebirge sowie im östlichen Teil unserer Berge, sonst meist bewölkt und teils neblig. Niederschläge meist ausgenommen, vielleicht gelegentlich im Posočje. Schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Nullgradgrenze um 2200 m Seehöhe. Nachts treten Niederschläge im westlichen Slowenien auf, morgen breiten sie sich auf zentrale Gebiete aus, gegen Abend und in der Nacht auf Mittwoch weiter ostwärts. Schneefallgrenze morgen meist zwischen 1200 und 1600 m. Mäßiger Süd- bis Südwestwind. Mittwoch zunächst bewölkt und meist trocken, nachmittags Aufklarungen in westlichen Julischen Alpen und westlichen Karawanken. Wind schwach. Nullgradgrenze um 1500 m Seehöhe. Danach meist trocken, aber verhältnismäßig bewölktes Wetter, etwas Sonne möglich vor allem in westlichen Julischen Alpen und westlichen Karawanken. Nach und nach etwas kälter.



Entwicklung der Schneelage

Die Schneedecke setzt sich schnell und tiefer auch ab. Morgen unter der Schneefallgrenze weicht sie weiter auf, weshalb sich von steilen Hängen spontan Nassschneelawinen lösen können. Höher, wo es schneit, kann mehr als ein halber Meter Neuschnee fallen. Dieser fällt oberhalb ca. 2000 oder 2200 m Seehöhe im Hochgebirge auf teils harte Unterlage und kann sich deshalb auch verfrachten. Südwest- und Südwinde bilden Verfrachtungen vor allem an Nord- und Ostseiten von Graten und Sätteln. Lawinengefahr steigt vorübergehend.



Nächste Ausgabe: Donnerstag, 11. 1. 2018



Quelle: ARSO
         
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