8.03.2021
Gefahrenstufe 2 auf der europäischen 5-stufigen Skala – MÄSSIG.
Hauptproblem: günstige Bedingungen, Neuschnee
Gefahrenmuster: Frühjahrssituation
Einschätzung der Lage
Lawinengefahr meist KLEIN, Stufe 1. Schnee decke meist stabil, stellenweise vereist, ähnlich auf den Graten. Daher Rutschgefahr.
Schneeverhältnisse
Schneedecke meist stabil und hart oder mit Kruste bedeckt. Freitag Nachmittag und in der Nacht auf Samstag fielen 5 bis 10 cm Schnee, den der Wind stark ausblies, daher stellenweise kleine Flecken auf hartem Untergrund. Doch bereits am Sonntag sinterte der Neuschnee unter Einfluss von Sonne und etwas höheren Temperaturen und verband sich mit dem Untergrund, nur in schattigen Lagen ist noch etwas trockener Schnee auf hartem Untergrund. Vor allem an sonnigen Hängen und Graten ist die Schneedecke vereist.
Erwartete wetterliche Entwicklung
Heute teils klar mit zeitweiser mäßiger Bewölkung. Schwacher Wind wechselnder Richtung, im östlichen Teil unserer Berge etwas ausgeprägter Nordwestwind. Schneefallgrenze um 1400 m. In der Nacht auf Dienstag vorübergehende leichte Niederschläge möglich auf dem Pohorje sowie in den östlichen Karawanken. Morgen, Dienstag, mäßig bis meist bewölkt und meist trocken. Etwas kühler, tagsüber Schneefallgrenze um 1100 m. Schwacher Wind aus südlichen Richtungen. Mittwoch ziemlich sonnig mit möglichen nachmittäglichen Schneeschauern. Schwacher bis mäßiger Nordwind. Donnerstag meist bewölkt und etwas wärmer.
Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
Heute sintert die Schneedecke tagsüber an sonnigen Hängen und friert nachts zu. Morgen tagsüber bleibt sie meist zugefroren, Mittwoch sintert sie an Nordhängen wieder etwas, jedoch nicht bis zur Höhe der höchsten Gipfel. Donnerstag wird Schnee im Mittelgebirge etwas weicher, oberhalb ca. 1800 m im Hochgebirge bleibt er hart. Größere Änderungen der Lawinenlage in den nächsten Tagen nicht zu erwarten.
Nächste Ausgabe: Mittwoch, 10.3.2021
Quelle: ARSO