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Neuigkeiten / Schneelage 8.4.2015

Schneelage 8.4.2015

9.04.2015
Die Lawinengefahr liegt derzeit noch im 1. Grad.



Die Schneedecke ist recht stabil, die oberste Schneeschicht auf dem alten, krustigen Untergrund ist etwas instabil, tiefer unten ist der alte Schnee bis zum Boden durchnässt, aber gefroren.



Das Risiko ist gering. Spontan können sich nur kleine Schneebrett-Lawinen und Sulzablagen lösen, besonders an sonnigen Hängen mittags und nachmittags. Eine Lawine können Sie auf sehr wenigen steilen Hängen und vor allem bei starker Mehrbelastung auslösen.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den Bergen war es in den letzten Tagen recht sonnig und kalt. Am Dienstag hat in den Höhen langsam wärmere, aber noch sehr trockene Luft zu strömen begonnen. Die Schneehöhenlage, die bei etwa 700 m über dem Meeresspiegel lag, hat sich bis heute Morgen auf etwa 1500 m über dem Meeresspiegel erhoben und wird heute tagsüber noch weiter steigen.

Die oberste Schneeschicht hat sich nur langsam umgewandelt, an sonnigen Hängen im Mittelgebirge wurde sie tagsüber feucht und nachts gefroren. Die Kruste hat sich verstärkt.



Die Schneehöhe ist recht ungleichmäßig. In den Julischen Alpen beträgt sie in 2500 m Höhe bis zu etwa 210 cm, in 1500 m bis zu etwa 90 cm. Sonst in unseren Bergen ist weniger Schnee, in 1500 m bis zu etwa 30 cm. Erhebliche Schneedecke reicht meist bis etwa 1100 m über dem Meeresspiegel, an sonnigen Hängen meist oberhalb etwa 1400 m.



AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die Schneedecke ist in höheren Lagen meist mit Kruste bedeckt, unter etwa 2000 m und an windexponierten Stellen ist sie hauptsächlich hart und stellenweise vereist, Schnee abgeschliffen bis zur alten Unterlage. Tagsüber wird der Schnee bei möglichem Sonnenschein an sonnigen Hängen etwas weicher, vor allem im Mittelgebirge.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute und morgen größtenteils sonnig. Wärmere Luft strömt zu, die Schneehöhenlage steigt bis morgen auf etwa 2500 m über dem Meeresspiegel, bis Freitagmorgen noch etwas höher. Heute weht noch etwas kräftiger Nordwind, in den folgenden Tagen nicht mehr.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



An sonnigen Hängen wird die Schneedecke tagsüber weicher und bedingt instabil, nicht nur im Mittelgebirge, sondern morgen auch im Hochgebirge. Daher steigt tagsüber vor allem an sonnigen Lagen die Lawinengefahr auf 2. Grad. Nachts friert der Schnee ein und wird wieder stabil. Im Mittelgebirge durchfeuchtet sich die Schneedecke langsam bis zum Boden. In den Morgen- und Vormittagsstunden wird der Schnee daher von Tag zu Tag härter und eisiger, womit das Rutschrisiko zunimmt.







Das nächste Bulletin wird am Freitag, 10.4.2015 veröffentlicht.



Quelle: ARSO
         
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