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Neuigkeiten / Schneelage 8. 1. 2024

Schneelage 8. 1. 2024

8.01.2024
Allgemeine Gefahrenstufe - Montag, 8. 1. 2024
Gefahr ist 3. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - BEACHTLICH.
Hauptproblem: Windschnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, unverbundener Frischschnee mit Wind

Risikobewertung
Lawinengefahr im Hochgebirge oberhalb ca. 1400 m Meereshöhe BEACHTLICH, aber recht erheblich, 3. Stufe, tiefer GERING, 1. Stufe. Nach starker Schneefall sind besonders gefährdet Stellen mit Windschnee, frisch zugewehte Bereiche liegen an West- und Südhängen, vor allem um Grate, Sättel und in Mulden. Eine Plattenlawine kann bereits bei geringer Belastung ausgelöst werden! An einzelnen steilen Stellen können sich auch spontan unverbundene Schnee-Lawinen lösen. Auch tiefer im Schnee liegende schwache Schichten sind vorhanden, die Gefahr ist ohne Stabilitätstest schwer zu erkennen. Schneelage im Hochgebirge anspruchsvoll.

Schneelage
Im Gebirge gab es am Wochenende stärkere Niederschläge. Die Schneefallgrenze stieg zunächst auf ca. 1700 m, stieg samstags tagsüber ab. Im Hochgebirge fielen 40 bis 80 cm Schnee, am meisten im Bereich Westliche und Südliche Julische Alpen sowie Zentral-Karawanken. Im Mittelgebirge 20 bis 50 cm Schnee. Unter 1000 m meist schneefrei, nur in manchen Alpentälern reicht die Schneedecke bis zum Talboden. Während des Schneefalls wehte schwacher bis mäßiger Wind wechselnder Richtungen. Gestern (Sonntag) setzte starker Nordostwind ein, der Schnee transportierte und Verwehungen aufbaute. Die Schneedecke setzt sich meist tief ab, im Mittelgebirge fiel zunächst feuchter, dann zunehmend trockener Schnee.

Erwartete Wettersituation
Heute, Montag, meist bewölkt und stellenweise neblig. Gipfel in Wolken. Weniger Bewölkung im Bereich Westlicher Julischer Alpen. Kleinere Schneeschauer. Starker Nord- bis Nordostwind. Kalt, Temperatur bis mittags im Mittel- und Hochgebirge zwischen -5 und -10 °C, danach etwas milder. Nordostwind nimmt tagsüber am Dienstag ab, in der Nacht auf Mittwoch verstärkt sich Südostwind. Bis Mittwochnachmittag meist bewölkt, mehr Sonne nur dienstags vormittags in den Westlichen Julischen Alpen. Mittwochnachmittag Aufklarung, Donnerstag klar und wärmer.

Entwicklungstendenz der Schneelage
Aufbau von Verwehungen verlangsamt sich. Bei niedrigen Lufttemperaturen stabilisiert sich die Schneedecke nur langsam. Gefährdet vor allem mäßig bis sehr steile Hänge mit Windschnee.

Nächste Ausgabe: Donnerstag, 11. 1. 2024

Quelle: ARSO
         
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