9.12.2013
Ein trockenes Wochenende liegt hinter uns. Es ist etwas wärmer geworden, die Schneelinie stieg am Sonntag auf etwa 1300 m Seehöhe, bis heute auf 2300 m. Die Schneedecke hat sich langsam umgewandelt, in den Mulden ist der Schnee jedoch fast unverändert geblieben.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen herrschen 90 bis etwa 130 cm Schnee, in 1500 m Höhe, und auch anderswo in unseren Bergen bis etwa 50 cm.
Es gibt viel aufgehäuften Schnee, an windexponierten Hängen ist er stellenweise bis auf den Grund abgetragen. Die erwähnenswerte Schneedecke reicht bis etwa 1200 m Seehöhe, vor allem in schattigen Lagen auch tiefer. Der Schnee ist trocken, vor allem in sonnigen Lagen und in niedrigeren Lagen krustig und stellenweise vereist. Die Lawinengefahr beträgt derzeit meist Grad 1. Nur an Stellen mit aufgehäuftem Schnee und an steilen Hängen, insbesondere in Mulden, kann bei starker Belastung der Schneedecke noch eine Lawine ausgelöst werden.
Es bleibt trockenes Wetter. Die Schneelinie liegt in Seehöhen zwischen 2000 und 2500 m. Die Schneedecke setzt sich langsam ab.
Der nächste Bericht über den Schneezustand wird am Freitag, 13.12.2013, veröffentlicht.
Allgemeine Lawinengefahr Grad 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO