10.12.2018
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem:
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1. Die Schneedecke ist stabil. Im Hochgebirge gibt es viele Windkissen, bei denen die einzige Möglichkeit ist, dass sich bei starker Belastung eine Platte auf ausreichend steilen Hängen löst.
Schneelage
Samstagmorgen hat es in den Bergen geschneit, fielen 5 bis ca. 15 cm Schnee, den der Wind stark verweht hat. Die Schneefallgrenze sank auch unter 1000 m, aber Schnee blieb meist nur oberhalb 1000 m liegen. Ansonsten ist wenig Schnee in den Bergen, etwas mehr nur im Hochgebirge der Julischen Alpen. Die Schneedecke ist in geschützten Lagen weich, in windexponierten Lagen meist krustig, stellenweise hart. Die Schneehöhe ist durch den Wind sehr ungleichmäßig.
Vorblick Wetterentwicklung
In den nächsten Tagen wechselnd bewölktes Wetter mit dazwischen sonnigen Abschnitten. Ziemlich windig, heute weht starker Südwestwind, der nachmittags etwas nachlässt und sich nach Nordwest dreht. Morgen und Dienstag Wind aus nördlicher bis nordwestlicher Richtung, Mittwoch nordwestlich. Ab morgen allmählich kälter. Gelegentliche kurze Schneeschauer möglich vor allem heute und morgen.
Tendenz Schneelage
Wegen niedriger Temperaturen wandelt und setzt sich der Schnee nur langsam um. Wind bildet neue Windkissen an den Südseiten von Graten und Pässen, durch Wind entsteht auch Kruste. Lawinengefahr bleibt GERING, Stufe 1. An Stellen mit aufgetürmtem Schnee empfehlen wir dennoch Vorsicht.
Nächste Ausgabe: Mittwoch, 12. 12. 2018
Quelle: ARSO