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Neuigkeiten / Schneelage 9.3.2012

Schneelage 9.3.2012

9.03.2012
Die trockene und meist sonnige Witterung hält an. Mittwoch war die 0-°C-Grenze tagsüber noch unter 1000 m, gestern hat sie sich vorübergehend über null bis ca. 1500 m erwärmt. Die Schneedecke ist tagsüber weich geworden und nachts gefroren, nur in schattigen Lagen sowie auch an sonnigen Hochgebirgshängen oberhalb ca. 2000 m größtenteils gefroren geblieben.

Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die stellenweise das Gewicht eines Menschen trägt. Nicht nur an ausgehärteten Stellen, auch anderswo ist die Oberfläche vereist. Tagsüber wird der Schnee an sonnenexponierten Hängen weich, teilweise auch im Hochgebirge.

Maßgebliche Schneedecke reicht in Nordhängen meist bis ca. 900 m Seehöhe, an Südhängen ist es wesentlich höher kahl. In 1500 m Höhe in den Julischen Alpen bis ca. 60 cm Schnee, anderswo bis ca. 40 cm. Oberhalb 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 110 cm Schnee. Lawinengefahr meist Stufe 1. Tagsüber steigt die Gefahr an Südhängen leicht an. Gefährlich sind nur ausreichend steile Hänge sowie windverfrachtete Schneeflächen in Nordhängen, die sich bei stärkerer Mehrbelastung vor allem mittags und nachmittags lösen können.

Vor allem an ausgehärteten Stellen und in schattigen Lagen besteht Rutschgefahr.

Trocken und meist sonnig auch am Wochenende. Die 0-°C-Grenze anfangs um 1200 m Seehöhe, sonntags steigt sie auf ca. 1800 m. Wegen wärmerer Witterung wird der Schnee auch höher tagsüber weich, nachts gefriert er und die Kruste verhärtet sich.

Neues Bulletin wird am Montag, 12.3.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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