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Neuigkeiten / Schneelage 9.4.2018

Schneelage 9.4.2018

9.04.2018
Allgemeine Lawinengefahrenstufe - Montag, 9. 4. 2018

Die Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen 5-stufigen Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Nasser Schnee

Gefahrenmuster: Frühlingssituation



Risikobewertung

Die Lawinengefahr ist meist MÄSSIG, Stufe 2, tagsüber steigt sie durch die Sonneneinwirkung auf sonnigen Hängen leicht an. Nachts friert der Schnee zu und ist stabiler, tagsüber weicht er auf sonnigen Lagen auf und destabilisiert sich dadurch. Lawinen können sich an schwacher Schicht bzw. an der Oberfläche der alten Schneedecke lösen. Besonders gefährlich sind steile Hänge und aufgehäufter Schnee. Unter ca. 1800 m ü. M. sind auf steilen grasbewachsenen Hängen auch noch einzelne Grundlawinen zu erwarten.



Schneelage

In der vergangenen Woche ist in der Mittelhochebene viel Schnee abgeschmolzen. Höher hat sich die Schneedecke stark gesetzt, besonders auf Südhängen sind Nassschneelawinen abgegangen. Der Zustand der Schneedecke ist recht unterschiedlich, typisch für den Frühling. Er hängt von der Hangrichtung, der Seehöhe und auch von der Bewölkung bzw. Sonne sowie Tageszeit ab. Die Schneedecke ist morgens vereist und höher auch hart. Tagsüber taut sie auf, nur im Schatten bleibt sie meist hart, im Hochgebirge kann es in Mulden noch etwas aufgehäuften, weichen Schnee geben.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute bewölkt es sich von Westen her. Nachmittags treten im Westen Niederschläge auf, die aber wahrscheinlich nicht viel weiter als bis zu den Savinja-Alpen reichen, zumindest nicht in nennenswerter Menge. Die Schneefallgrenze liegt zunächst bei ca. 2200 m, gegen Abend sinkt sie unter 2000 m. Es weht schwacher bis mäßiger Südwind. Die Niederschläge halten in die Dienstagnacht an. Dienstag wechselnd bewölkt, im westlichen Teil unserer Berge meist bewölkt und gelegentlich neblig. Dort gelegentliche lokalen Niederschläge, teils Schauer, oberhalb ca. 1700 m Schnee. In den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje meist trocken. Mäßiger bis starker Südwestwind. Etwas kühler, Gefrierhöhe bei ca. 1900 oder 2000 m ü. M. Mittwoch mäßig bis meist bewölkt, in den Julischen Alpen gelegentliche schwache Niederschläge mit Schneefallgrenze bei ca. 1700 m. Schwacher bis mäßiger Süden- bis Südwestwind. Donnerstag meist bewölkt mit gelegentlichen lokalen Niederschlägen, die im westlichen Teil unserer Berge häufiger auftreten. Freitag lokale Schauer, hauptsächlich in den Julischen Alpen, westlichen und mittleren Karawanken sowie im westlichen Teil der Kamnik-Savinja-Alpen.



Tendenz der Schneelage

Die Schneedecke setzt sich weiter ab und wandelt sich um, tiefer unten schmilzt der Schnee. Da mehr bewölktes Wetter herrscht, hat die Sonne nicht so viel Einfluss auf die Schneedecke wie am Wochenende. Die Schneedecke bleibt im Hochgebirge oberhalb ca. 2000 m vereist und hart, tiefer kann sie auch über Nacht matschig bzw. nass bleiben. Im Hochgebirge der westlichen Julischen Alpen kann bis Donnerstag bis zu 30 cm Neuschnee fallen, über dem Rest der Julischen Alpen sowie in den westlichen und mittleren Karawanken 10 bis 20 cm, weiter östlich voraussichtlich nur ca. 5 cm. Aufgrund des lokalen Charakters der Niederschläge können die Mengen auch in den genannten Gebieten unterschiedlich ausfallen. Wechselfälle und Reifschnee möglich. Durch den Neuschnee erhöht sich die Gefahr in den westlichen Julischen Alpen nach Dienstag, wenn der Großteil der Niederschläge fällt, auf BEACHTLICH, Stufe 3. Sonst bleibt sie MÄSSIG. In den westlichen Julischen Alpen können im Hochgebirge von steilen Hängen Lawinen neuen Schnees abgehen. Neue Aufhäufungen entstehen ebenfalls.



Nächste Ausgabe: Freitag, 13. 4. 2018



Quelle: ARSO
         
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