Lawinenlage
Donnerstag, 9. 4. 2026
Gefahrenstufe Donnerstag, 9. 4. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Schwache Schichten im alten Schnee
Die Hauptgefahr stellen schwache Schichten im alten Schnee dar, die tiefer in der Schneedecke liegen. Solche schwachen Schichten gibt es mehr auf den Hängen oberhalb des Waldes. Bei hoher Belastung, die die Tragfähigkeit dieser Schichten überschreitet, kann auch eine mittelgroße Lawine ausgelöst werden.
Die Stabilität der Schneedecke ist auch in konkaven Lagen und Gräben geringer, wo durch Schneelagerungen mehr Schnee liegt.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Bei kühlerer Luftmasse wird die Schneedecke nachts zufrieren. Tagsüber bildet sich auf sonnigen Hängen etwas Kruste, aber nicht mehr so stark wie in den Vortagen. Noch stellenweise liegt windgepresster Schnee des letzten Schneefalls, der instabil sein kann. Tagsüber sind Nassschneelawinen auf sonnigen Hängen möglich.
In der alten Schneedecke sind die Schichtungen meist gut verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere schwache Schichten mit Fasetten und runden Körnern auf, häufiger auf schattigen Hängen.
Wetter
Donnerstag meist sonnig, nachmittags nur einige hohe Wolkenfetzen. Im Mittelgebirge schwacher bis mäßiger Wind, im Hochgebirge kann auch starker Nordwind wehen. Temperatur um die Mittagszeit in 1500 m von 4 bis 8 °C, in 2500 m um -2 °C. Kälter in den östlichen Gebirgsgruppen.
Aussichten
Die Gefahr von Nassschneelawinen auf sonnigen Hängen nimmt durch kühleres Wetter ab. Freitag vorübergehend mehr Bewölkung, mögliche Schneeschauer.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO