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Neuigkeiten / Schneelage in den Bergen 10.12.2012

Schneelage in den Bergen 10.12.2012

10.12.2012
In der Nacht zum Samstag und samstags tagsüber hat es geschneit. Bei niedrigen Temperaturen war der Schnee überall trocken und leicht. Starker Wind hat ihn in Verwehungen getrieben. Die Menge des neuen Schnees war ziemlich unterschiedlich.

Am wenigsten fiel in den nordwestlichen Regionen, nur 5 bis ca. 10 cm, anderswo 10 bis über 50 cm, so viel wie an manchen Stellen im südlichen Slowenien und auf Teilen des Pohorje. Am Sonntag tagsüber hat sich die Schneedecke etwas abgesetzt, Nord- und Nordwestwind hat in der Hochgebirgslage aber weiter Verwehungen gebildet.

Die Schneedecke reicht bis in die Tiefebenen. In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken beträgt die Schneehöhe 20 bis ca. 50 cm, oberhalb ca. 2000 m bis ca. 130 cm. Anderswo in unseren Bergen ist die Schneedecke 20 bis ca. 60 cm dick. Der Schnee ist stark vereist, stellenweise bis zur alten Unterlage oder sogar bis blank. Viele Verwehungen und Platten, ausgedehnte Bereiche mit Aufwindschnee. Der Schnee ist trocken und in geschützten Lagen leicht und weich, aber vielfach mit einer durch Wind entstandenen Kruste bedeckt.

Lawinengefahr im Hochgebirge 3, anderswo in den Bergen 2. Stufe. Gefährlich sind steilere Hänge mit Aufwindschnee, wo bei geringer Belastung Lawinen ausgelöst werden können.

Spontane Lawinen sind wenig wahrscheinlich. Bereiche mit Aufwindschnee liegen meist an süd- und westexponierten Hängen.

Heute hat es sich in Höhen etwas erwärmt, die Temperatur bleibt aber unter null. Bei etwas höherer Temperatur setzt sich die Schneedecke unter 2000 m jedoch etwas schneller ab und wandelt sich um.

Es weht schwacher bis mäßiger Nord- bis Nordwestwind, der an windexponierten Stellen Schnee weiter in Verwehungen treibt. Morgen wird es wieder kälter, die kälteste Luft kommt in der Nacht zum Mittwoch und mittwochs tagsüber. Lawinenlage ändert sich kaum.

Neuer Bericht wird am Mittwoch, 12.12.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr beträgt 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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