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Neuigkeiten / Schneelage in den Bergen 1.2.2017

Schneelage in den Bergen 1.2.2017

2.02.2017
Allgemeine Lawinengefahrenstufe - Mittwoch, 1. 2. 2017

Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Neuschnee, verharschter Schnee

Gefahrenmuster: Schneefall nach längerer Frostperiode

Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, frischer Schnee nicht verhaftet durch Wind



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr ist vor allem im südlichen und westlichen Teil der Julischen Alpen durch Neuschnee leicht erhöht. Oberhalb etwa 1300 m ist sie MÄSSIG, Stufe 2. Spontane Lawinenablösungen sind größtenteils nicht zu erwarten, aber wir können eine Lawine durch stärkere Belastung der Schneedecke AUSLÖSEN VOR ALLEM an Stellen mit verharschtem Schnee und an steileren Hängen. Unter 1200 m und anderswo in unseren Bergen ist die Gefahr meist GERING, Stufe 1. Unterhalb der Schneegrenze ist der Schnee meist zu wenig, um nennenswerte Nassschneelawinen auszulösen.



Schneelage

Gestern und in der Nacht hat es oberhalb etwa 1200 m geschneit, tiefer geregnet. Tiefer ist der Schnee abgesackt und geschmolzen, höher hat der Südwestwind den Neuschnee in Verwehungen transportiert. Im südlichen und westlichen Teil der Julischen Alpen ist bis zu etwa 25 cm Schnee gefallen, anderswo nur 5 bis höchstens 10 cm. Der Neuschnee hat sich meist gut mit dem Untergrund verbunden, nur an sonnigen Hängen ist die Verbindung etwas schwächer. Die Schneedecke ist meist weich und an Orten mit Neuschnee pulvrig. Unterhalb der Schneegrenze ist der Schnee nass und matschig.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute und morgen treten Niederschläge vor allem im Gebiet der Julischen Alpen auf, etwas auch in den westlichen Karawanken, anderswo ist es meist trocken. Die Schneegrenze liegt meist zwischen 1100 und 1400 m. Bis Freitagmorgen können im südlichen und westlichen Teil der Julier 10 bis etwa 40 cm Schnee fallen. Es weht Südwestwind.



Entwicklungstendenz der Schneelage

Unterhalb der Schneegrenze sackt und schmilzt die Schneedecke weiter ab, höher verdichtet sie sich allmählich. Der Südwestwind bildet Verwehungen an den nördlichen und östlichen Seiten von Graten und Sätteln. Die Lawinengefahr wird sich voraussichtlich vor allem im südlichen und westlichen Teil der Julischen Alpen erhöhen, anderswo ist zu wenig Neuschnee. An steilen Hängen können sich auch spontan einzelne Lawinen von schlecht verhaftetem Schnee lösen. Es entstehen Platten, die potenziell instabil sind und sich schon bei geringer Belastung der Schneedecke lösen. Anderswo in unseren Bergen bleibt die Gefahr gering, im zentralen Teil der Julischen Alpen steigt sie leicht.



Nächste Ausgabe: Freitag, 3. 2. 2017



Quelle: ARSO
         
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