Schneelage in den Bergen 13.2.2012
13.02.2012
Am Ende der Woche schneite es in den Bergen gelegentlich leicht. Es fielen schwache 5 bis ca. 20 cm Schnee, mehr vor allem im östlichen Teil unserer Berge. Der neue Schnee war sehr trocken und fiel auf weiche, stellenweise verwehungenreiche und harte Unterlage. Es wehte meist moderater Nordost- bis Ostwind, der den neuen Schnee in Verwehungen trieb.
<br> Kalt und bewölkt.
<br> Die Schneedecke ist weich und luftig. An windexponierten Stellen ist Schnee verweht bis zur harten, teilweise vereisten Unterlage.
<br> Vor allem an westlichen und südlichen Seiten von Graten und Übergängen gibt es ausgedehnte Bereiche mit Aufwindschnee. Viele alte Verwehungen sind mit neuem Schnee bedeckt.
<br> Die Schneedecke reicht bis in die Tiefebenen. In ca. 2000 m ü. NN 70 bis 110 cm Schnee, in 1500 m ca. 50 cm. Auch tiefer stellenweise 20 bis 40 cm Schnee. Lawinengefahr beträgt besonders oberhalb der Waldgrenze 3. Stufe, anderswo 2. Stufe. Gefährlich sind steilere Hänge, insbesondere Stellen mit Aufwindschnee, die sich schon bei geringer Belastung lösen können. Spontane Lawinen nicht zu erwarten. An verwehten Stellen Gleitrisiko.
<br> Vor uns liegt eine längere Periode trockenen oder meist trockenen Wetters. In Höhen strömt schrittweise wärmere Luft zu. Bis Mitte der Woche ändern sich die Lawinenverhältnisse kaum. Temperatur bleibt unter null. Schnee an sonnigen Hängen feuchtet tagsüber an und friert nachts ein. Dadurch entsteht eine dünne Kruste. In schattigen Bereichen bleibt Schnee unverändert und trocken.
<br> Neues Bulletin erscheint am Mittwoch, 15.2.2012.
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<br> Allgemeine Lawinengefahr 3. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
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<br> Quelle: ARSO