Schneelage in den Bergen 2.11.2012
2.11.2012
Zu Beginn der Woche schneite es in den Bergen noch gelegentlich, die Schneefallgrenze hob sich allmählich und liegt heute bei etwa 1400 m ü. NN. Bei allmählicher Erwärmung setzte sich die Schneedecke allmählich ab und schmolz tiefer auch.
Bis heute sind in den Bergen von etwa 20 bis 60 cm Schnee verblieben, am meisten im Hochgebirge der Julischen Alpen. Der Schnee im Hochgebirge ist vereist und mit Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen nicht trägt. Tiefer ist er meist weich. Derzeit ist die Schneelawinengefahr gering, wird sich aber in den nächsten Tagen durch Erwärmung und Niederschläge vor allem im Hochgebirge, wo mehr Schnee liegt, erhöhen. Heute bewölkt, gelegentlich Niederschlag. In den Bergen oberhalb etwa 1400 m kann bis etwa 5 cm Schnee fallen. Samstag weht starker Südwestwind. Etwas wenig Niederschlag vor allem in den westlichen Julischen Alpen. Die Schneefallgrenze hebt sich allmählich bis zur Höhe von etwa 2000 m, die Gefriergrenze auf etwa 2900 m. Sonntag verstärken sich die Niederschläge und die Schneefallgrenze hebt sich auf 2800 m. Die Schneedecke durchweicht sich und die Schneelawinengefahr erhöht sich insbesondere auf steilen, kahlen und grasbewachsenen Hängen. Dort können sich einzelne Lawinen von nassem bzw. durchweichtem Schnee spontan lösen.
Neuer Bericht wird am Montag, 5.11.2012 herausgegeben.
Allgemeine Schneelawingenfahr ist 2. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO