Schneelage in den Bergen 30.1.2017
30.01.2017
Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MAßIG.
Hauptproblem: Windschnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Schneefall nach längerer Frostperiode
Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, frischer Schnee nicht verbunden durch Wind
Risikobewertung
Lawinengefahr ist in größeren Teilen unserer Berge oberhalb ca. 1800 m MAßIG, Stufe 2. Spontane Lawinen werden nicht erwartet, aber eine Lawine kann durch starke zusätzliche Belastung des Schnee Decks ausgelöst werden VOR ALLEM an Stellen mit Windschnee und auf steileren Hängen, besonders dort, wo Schnee auf grasbewachsenem oder laubbedecktem Untergrund fiel. Tiefer ist die Gefahr GERING, Stufe 1.
Schneelage
Die alte Schneedecke ist stark windgepresst, auf sonnigen Hängen meist mit dünner Kruste bedeckt, in schattigen Lagen weich. Viele Schollen.
Erwartete Wetterentwicklung
Morgen treten Niederschläge im Gebiet der Julischen Alpen auf, etwas auch in den westlichen und teils zentralen Karawanken, sonst meist trocken. Die Schneefallgrenze steigt und ist nachmittags meist zwischen 600 und 900 m über dem Meeresspiegel. Niederschläge. Mittwoch meist trocken in unserem Berggebiet, Niederschläge vor allem in der südwestlichen, südlichen und teils zentralen Slowenien erwartet. Südwestwind weht.
Tendenz der Schneelage
Unter der Schneefallgrenze setzt sich die Schneedecke ab und taut, höher vor allem auf sonnigen Hängen schneit es auf krustige Unterlage, sodass dort Neuschnee schlecht haftet. In Mulden ist die Verbindung zwischen altem und neuem Schnee besser. Südwestwind bildet Windschnee an nördlichen und östlichen Seiten von Graten und Sätteln. Lawinengefahr steigt voraussichtlich leicht auf steileren sonnigen Hängen, wo mindestens 10 cm Schnee fallen. Gefährlich vor allem Stellen mit windverfrachtetem Neuschnee sowie alte bedeckte Schollen.
Quelle: ARSO