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Neuigkeiten / Schneelage in den Bergen 6.3.2017

Schneelage in den Bergen 6.3.2017

6.03.2017
Allgemeine Gefahrenstufe - Montag, 6. 3. 2017

Die Gefahr beträgt 3. Grad auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - BEACHTLICH.

Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Lawinengefahr oberhalb ca. 1400 m BEACHTLICH, 3. Grad, unterhalb ca. 1300 m meist GERING, 1. Grad. Besonders gefährdet sind steile Hänge und windgefüllte Stellen an allen Gratenrichtungen. Dort kann schon bei geringer Belastung eine Plattenlawine ausgelöst werden. Auf steilen Hängen sind Spontanlawinen möglich, vor allem kleine und mittelgroße. Durch starken Wind ist der Schnee an exponierten Stellen stark ausgetragen.



Schneelage

Am Wochenende hat es geschneit, die Schneefallgrenze schwankte zwischen 1200 und 1600 m. In den westlichen Julischen Alpen bis zu 80 cm Schnee, anderswo in den Julischen Alpen sowie in den westlichen und mittleren Karawanken und in den Kamnik-Savinja-Alpen 20 bis 50 cm, weiter östlich 5 bis ca. 10 cm Schnee. Im Hochgebirge war der Schnee trocken, tiefer feucht und gut mit dem Untergrund verbunden. Unter ca. 1600 m regnete es zwischendurch. Wind aus Westrichtungen bildete Verwehungen und Cornices. Die Schneedecke ist weich und pulvrig, nur der Wind hat stellenweise Kruste gebildet, die stellenweise relativ hart sein kann. Unter ca. 1300 m ist der Schnee wassergesättigt. In der Schneedecke gibt es einige schwache Schichten, entlang derer der Schnee abrutschen kann.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute wechselnd bis meist bewölkt mit gelegentlichen lokalen Niederschlägen, teils Schauern. Gewitter möglich. Lokal nicht ausgeschlossene Hagel oder Graupel. Morgen noch vorherrschend wechselnd bewölkt mit gelegentlichen lokalen Niederschlägen. Gefrierhoch heute bei ca. 1300 m und morgen nicht viel anders. Niederschlagsmenge bis Mittwoch früh nicht groß, oberhalb ca. 1300 m möglich 5 bis max. 10 cm Schnee, der die Lawinenlage nicht beeinflusst. Heute Westwind nachlassend, morgen verstärkt sich tagsüber Nordostwind. Wind transportiert weiter Schnee in Verwehungen vor allem an exponierten Stellen.



Tendenz der Schneelage

Schnee setzt sich langsam ab und wandelt sich um, tiefer taut er. Die Schneedecke bleibt potenziell instabil. Besonders gefährdet sind windgefüllte Stellen, wo schon bei geringer Belastung Plattenlawinen ausgelöst werden können. Mittwoch beginnt die Erwärmung, mehr Sonnenschein. DESHALB WIRD DIE SCHNEEDECK tagsüber NOCH INSTABILER, nachts, wenn der Schnee refriert, weniger instabil. Kruste bildet sich.



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 8. 3. 2017



Quelle: ARSO
         
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