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Neuigkeiten / Schneelagen 8.3.2019

Schneelagen 8.3.2019

8.03.2019
Gefahr ist Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - BEACHTLICH.

Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten, Neuschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Lawinengefahr ist vor allem im Hochgebirge der westlichen und zentralen Julischen Alpen durch Neuschnee BEACHTLICH, Stufe 3, anderswo GERING bis MAßIG (1-2), je nach Schneemenge. Im Hochgebirge der westlichen und zentralen Julier kann ein Neuschneelawine auf steileren Hängen ausgelöst werden, da es meist auf krustige und harte Unterlage geschneit hat. Viel Windschnee, daher sind Nord- und Osthänge gefährlicher. Tiefer hat es geregnet, im zentralen und östlichen Teil unserer Berge gab es gar keine Niederschläge, daher haben sich die Lawinenverhältnisse nicht geändert. Vor allem im Hochgebirge vor allem an windexponierten Lagen GEFAHR VON RUTSCHEN.



Schneeverhältnisse

Neuer Schnee ist leicht und weich, durch starken Südweststurm stark angeweht, neue Lawinenplatten auf Nord- und Ostseiten von Graten und Sätteln entstanden. An windexponierten Stellen ist neuer Schnee bis zur harten und teils vereisten Unterlage angeweht. Tiefer, wo geregnet, ist Schnee abgesackt, von steilen Hängen kann dort eine Nassschneelawine abrutschen. In zentralen und östlichen Karawanken sowie in den Kamnik-Savinja-Alpen keine nennenswerten Niederschläge, daher nur alte Schneedecke, stellenweise mit wenigen cm Neuschnee bedeckt. Schneedecke dort hart oder etwas aufgeweicht und gut umgewandelt.



Voraussichtliche Wettersituation

Heute teilweise klar mit wechselnder Bewölkung, kurze Schauer möglich. Gipfel gelegentlich in Wolken. Schnegrenze um 1800 m ü. NN. Mäßiger Südwestwind, nachmittags nachlassend. Morgen mäßig bis meist bewölkt und ohne nennenswerte Niederschläge. Südwestwind tagsüber wieder zunehmend. Schnegrenze nachmittags über 2000 m. Sonntag mäßig bis meist bewölkt und etwas wärmer. Noch Südwestwind. Abends und in der Nacht auf Montag Niederschläge einsetzend, die montags tagsüber nachlassen. Abkühlung, Schneefallgrenze sinkt montags schrittweise auf ca. 500 m ü. NN.



Tendenz der Schneeverhältnisse

In weiten Teilen unserer Berge ändern sich die Lawinenverhältnisse nicht wesentlich. An sonnigen Lagen weicht Schnee tagsüber etwas auf und friert nachts wieder ein. In Gebieten mit Neuschnee im Westen setzt sich Neuschnee langsam ab und umwandelt. Schwache Schicht zwischen altem und neuem Schnee bleibt, daher gefährliche Platten auf steileren Hängen, wo unter Belastung der Schneedecke eine Plattenlawine abrutschen kann. Allmähliche Erwärmung bis Sonntag beschleunigt Umwandlung des Neuschnees etwas, gleichzeitig wird Schnee dadurch besonders an Südhängen tagsüber labiler.



Nächste Ausgabe: Montag, 11. 3. 2019



Quelle: ARSO
         
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