Schneeverhältnisse 10.11.2010
10.11.2010
Seit Montag ist in den Bergen wolkiges Wetter mit gelegentlichen Niederschlägen, die in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken häufiger und reichlicher waren. Die Schneefallgrenze ist im oberen Save-Tal unter 900 m gesunken, meistens schneite es jedoch oberhalb ca. 1000 m. Seit Montagmorgen sind weitere 15 bis 50 cm Schnee gefallen, abhängig von der Seehöhe. Anderweitig in unseren Bergen fiel deutlich weniger Niederschlag und dementsprechend auch Schnee. Die Schneehöhengrenze lag Montag und Dienstag bei ca. 1500 m Seehöhe, heute ist sie auf ca. 1800 m gestiegen..
Im Hochgebirge der Julischen Alpen sind bei 2500 m ca. 100 cm Schnee, bei 1500 m bis 30 cm. Anderweitig in unseren Bergen deutlich weniger Schnee. Im Hochgebirge ist der Schnee trocken, tiefer feucht und setzt sich schnell ab. Der Südwestwind bildet Windverfrachtungen.
Die Lawinengefahr beträgt in den Julischen Alpen bei ca. 2000 m Seehöhe 2. Stufe, anderweitig in unseren Bergen 1. Stufe.
Besonders gefährdet sind windverfrachtete Stellen und steilere Hänge. Der Schnee ist weich und luftig.
Bis Freitag wechselhaft bis meist bewölkt und an vielen Orten in den Bergen neblig. Gelegentliche Niederschläge, aber deutlich weniger als bisher. Schneehöhengrenze bei ca. 1800 m. Der Wind wird morgen vorübergehend nachlassen.
Das nächste Bulletin wird am Freitag, 12. November, herausgegeben.
Die allgemeine Lawinengefahr ist mäßig, d.h. 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle:
ARSO