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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 13.11.2019

Schneeverhältnisse 13.11.2019

13.11.2019
Die Gefahr ist Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala – ERHEBLICH.

Hauptproblem: Neuschnee

Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, schlecht verklebter Frischschnee mit Wind

BEWERTUNG DER GEFAHR

Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen oberhalb ca. 2000 m ERHEBLICH, Stufe 3, unter 1600 m GERING, Stufe 1. Mittelgroße und kleinere Lawinen von schlecht verklebtem Schnee können sich von ausreichend steilen Hängen lösen. Viele Windschneebänke, die sich bei geringer Zusatzbelastung lösen können.

SCHNEEVERHÄLTNISSE

Dienstag und Mittwoch fiel besonders im Hochgebirge der Julischen Alpen und westlichen Karawanken reichlicher Schnee, stellenweise bis 1 m Neuschnee. Oberhalb 2000 m schneite es meist, tiefer zunächst auch geregnet. Mittwoch sank die Schneefallgrenze unter 1300 m, Schnee bis in einige Alpentäler. Sonst in unseren Bergen weniger Niederschlag, Schneefallgrenze meist über 1800 m. Schnee ist weich, Süd- bis Südostwind hat ihn an exponierten Stellen zu Windschneebänken aufgeweht, meist an Nordwest- bis Nordostseiten von Graten und Sätteln. Oberhalb ca. 2200 m war die Temperatur stets unter null, daher ist dort der Schnee meist trocken, tiefer auch Schichten feuchteren Schnees.

ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG

Heute schneit es in den Julischen Alpen noch, anderswo sinkt die Schneefallgrenze auf ca. 1200 m, Nachmittags aber nimmt der Niederschlag ab. Schwacher bis mäßiger Südwestwind, in nördlichen Gebirgsgruppen vorübergehend Nordwind. Morgen zunächst trocken, vor allem im Hochgebirge Aufklarungen. Nachmittags Bewölkung, wieder leichter Schneefall. Auf 1500 m ca. 0, auf 2500 m ca. -4 °C. Freitag verstärken sich die Niederschläge, Schneefallgrenze steigt tagsüber auch über 2000 m. Wieder meisten Niederschläge im Bereich Julische Alpen erwartet. Bei Tauwetter schmilzt Schnee unter 1800 m schnell, im Hochgebirge reichlicher Schneefall. Mäßiger bis starker Südwind trägt Schnee auf Nordseiten von Graten und Sätteln. In der Nacht auf Samstag sinkt Schneefallgrenze auf ca. 1500 m, Niederschläge aber vorübergehend schwächer.

ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE

Wegen der großen Tiefe des Neuschnees bleibt die Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen heute und morgen vormittag ERHEBLICH, Stufe 3. Sonst meist MÄSSIG, Stufe 2. Lawinenlage steigt Freitag bei möglichem Tauwetter und Schneefall im Hochgebirge erneut an. Starker Wind bildet neue Windschneebänke an Nordseiten der Grate. Meiste Niederschlag in westlichen Julischen Alpen, nach Osten weniger. Daher Besuch des Hochgebirges, besonders Julische Alpen, bis auf Weiteres abraten.



Quelle: ARSO
         
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