Schneeverhältnisse 1.3.2019
1.03.2019
Die Gefahr liegt bei Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala – GERING.
Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten, Neuschnee
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Risikobewertung
Die Lawinengefahr in den Bergen ist meist GERING, Stufe 1. Im Hochgebirge gibt es noch Verwehungen, Platten und weiche Platten. Besonders gefährdet sind Stellen mit Windschnee an schattigen und steileren Hängen oberhalb der Waldgrenze, dort kann bei starker Belastung der Schneedecke noch eine kleine Lawine ausgelöst werden.
Schneeverhältnisse
Im Mittleren Berggebiet ist der Schnee gut umgewandelt, im Hochgebirge deutlich schlechter, besonders in Mulden. Die Schneedecke ist meist krustig, stellenweise hart und teils vereist. Nur in geschützten Mulden des Hochgebirges ist sie noch weich. Besonders im Hochgebirge gibt es Platten und weiche Platten. An windexponierten Stellen ist der Schnee stark verweht und stellenweise vereist.
Erwartete Wettersituation
Heute bewölkt es sich, besonders nachmittags einzelne Schauer. Nachmittags verstärkt sich der Nord- bis Nordwestwind, Abkühlung. Samstag mäßig bis meist bewölkt und kühler. Weniger Bewölkung in den westlichen Julischen Alpen. Schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Sonntag ziemlich sonnig mit zeitweiliger Zunahme der Bewölkung. West- bis Südwestwind. Montag von Westen her Bewölkung, gegen Abend Niederschläge im Westen. Südwestwind.
Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
Bei der heutigen Abkühlung und bewölkteren Wetter stabilisiert sich die Schneedecke etwas mehr. Kleine lokale Schauer beeinflussen die Lawinenlage nicht. In den nächsten Tagen bleibt die Schneedecke durch niedrigere Temperaturen und nicht durchweg sonniges Wetter meist trocken und vereist sowie stabil. Die Verhältnisse ändern sich ab Montagnachmittag.
Nächste Ausgabe: Montag, 4. 3. 2019
Quelle: ARSO