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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 13.5.2019

Schneeverhältnisse 13.5.2019

13.05.2019
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - ERHEBLICH.

Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr im Hochgebirge oberhalb ca. 1800 m ist vor allem im zentralen und östlichen Teil der Julischen Alpen sowie in den zentralen Karawanken ERHEBLICH, Stufe 3, anderswo im Hochgebirge MÄSSIG, Stufe 2, tiefer hinab meist GERING, Stufe 1. Gefährdet sind steile Hänge und windabhängige Stellen, wo bei stärkerer Belastung des Schnee-Decks vor allem Lawinen vom Brettentyp ausgelöst werden können. Im Hochgebirge können von steilen Hängen noch kleinere oder mittelgroße Lawinen aus neuem unverbundenem Schnee oder Bretter ausgelöst werden. Tiefer unten ist der Schnee bei Regen abgeschmolzen, als die Schneefallgrenze sank, fiel nur wenig Schnee.



Schneeverhältnisse

Im Hochgebirge sind stellenweise bis ca. 40 cm Schnee gefallen, aber allmählich, meist innerhalb von 48 Stunden. Dort ist der Schnee weich und leicht, es gibt viele Aufwinde vor allem an den West- und Südseiten von Graten und Sätteln. Windoffene Stellen sind stark vereist. Tiefer unten regnete es meist, der Schnee dort ist verdichtet und umgewandelt.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute und morgen bewölkt und stellenweise neblig. Gelegentliche Niederschläge. Schneefallgrenze heute zwischen 1100 und 1600 m, tiefer im Osten, höher im Westen. Morgen sinkt die Schneefallgrenze weiter auf ca. 800 m im Osten und 1200 m im Westen. Heute liegt das Schwergewicht der Niederschläge mehr im Osten des Landes, morgen sind sie gleichmäßiger verteilt, aber weniger. Es weht starker Nordostwind. Kalt. Mittwoch und Donnerstag gelegentlich leichte Niederschläge. In Höhenlage wird es allmählich wieder etwas wärmer, die Schneefallgrenze steigt langsam etwas.



Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse

Der Neuschnee setzt sich langsam. Größere Mengen Neuschnee im Hochgebirge werden nicht erwartet, daher wird er die Lawinenlage voraussichtlich nicht beeinflussen. Der Nordostwind transportiert Schnee und bildet neue Aufwinde. Die Lawinengefahr im Hochgebirge bleibt noch eine Weile MÄSSIG, Stufe 2.



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 15.5.2019



Quelle: ARSO
         
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