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Neuigkeiten / Schneeverhältnisse 14.2.2014

Schneeverhältnisse 14.2.2014

14.02.2014
Donnerstag war es teilweise klar, es wehte ein Südwestwind, der Windpackungen bildete. Die Schneemarschgrenze lag auf ca. 1200 m ü. M., aber bis ca. 2200 m lag die Temperatur um 0 oder leicht unter null. Bei sonnigem Wetter setzte sich die Schneedecke ab und wandelte sich um, auf der Oberfläche bildete sich eine Kruste. In der Nacht auf Freitag schneite es, unter ca. 800 m regnete es. Es fielen 5 bis 25 cm Schnee, am meisten im Hochgebirge der Julischen Alpen.



Bemerkenswerte Schneedecke reicht meist bis ca. 700 m ü. M. Die Schneehöhe ist besonders im Hochgebirge durch Wind sehr unterschiedlich. Am meisten Schnee ist über 1800 m in den westlichen Julischen Alpen, wo über 600 cm, anderswo in den Julischen bis ca. 450 cm, in den westlichen und zentralen Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen ca. 250 cm. Auf 1500 m in den Julischen und westlichen Karawanken bis ca. 360 cm, anderswo 120 bis 180 cm. Der Schnee ist meist weich und tief einsinkend, stellenweise aber mit Kruste durch Wind bedeckt oder dort, wo neuer Schnee bis zur krustigen Unterlage aufgeweht ist. Viel aufgewehten Schnee gibt es, auf windexponierten Lagen ist der Schnee stark ausgeblasen.

Lawinengefahr ist im Hochgebirge, in den Julischen auch tiefer, 3. Stufe, anderswo im Mittelgebirge 2. Stufe.

Die Schneedecke ist potenziell ziemlich instabil. Besonders von steilen Hängen im Hochgebirge können sich noch einzelne kleine Schneelawinen lösen. Eine Schneelawine kann man schnell auch bei geringer Zusatzbelastung der Schneedecke auslösen, besonders an Stellen mit aufgewehtem Schnee und an steileren Hängen. Etwas stabiler ist die Schneedecke im Mittelgebirge besonders im östlichen Teil unserer Berge.



Heute sonnig. Die Schneedecke setzt sich ab und wandelt sich um, auf südseitigen Hängen friert die Oberflächenschneeschicht ein und gefriert nachts. Morgen bewölkt sich vormittags zuerst in den Hügeln im Westen, dann auch in den Kamnik-Savinja-Alpen. Der Südwestwind verstärkt sich, nachmittags ziemlich stark. Er transportiert Schnee und bildet neue Windpackungen und Überhänge.

Die Schneemarschgrenze steigt über die höchsten Gipfel. Die Schneedecke friert ein und setzt sich schneller ab, gleichzeitig aber im Hochgebirge auch destabilisiert. Daher können sich von steilen Hängen wieder einzelne Lawinen lösen. Am Sonntag sinkt die Schneemarschgrenze unter 2200 m.

Zuerst Niederschläge in den Julischen Alpen und Hügeln Westslovenien sowie westlichen Karawanken, aber auch anderswo in den Bergen. Die Schneegrenze liegt zuerst bei ca. 1600 m ü. M. und sinkt bis abends auf ca. 1300 m, in der Nacht auf Montag bis in die Tieflagen. Montag schneit es bis späten Nachmittag oder Abend. Voraussichtlich 20 bis ca. 50 cm Neuschnee in den Bergen, am meisten im Westen.

Montag erhöht sich die Lawinengefahr besonders in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken voraussichtlich auf 4. Stufe.

Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Montag, 18.2.2014 abends herausgegeben.



Die allgemeine Lawinengefahr beträgt erheblich, d.h. 3. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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